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"Supergeile Erfahrung": Diener überzeugt in ISL

22.12.2019 18:38
Christian Diener freut sich über den zweiten Platz seines Teams
© Ian Rutherford
Christian Diener freut sich über den zweiten Platz seines Teams

Rückenschwimmer Christian Diener hat bei der erstmals ausgetragenen "International Swimming League" mit seinem Team "London Roar" den zweiten Platz belegt.

Beim Finale in Las Vegas mussten sich der 26-Jährige und seine Teamkollegen nur dem Team "Energy Standard" um die schwedische Weltklasseschwimmerin Sarah Sjöström und den Franzosen Florent Manaudou geschlagen geben.

"Es war eine supergeile Erfahrung", sagte Diener im "ZDF". "Das bringt echt Schwung in den Schwimmsport."

In der Schwimm-Liga hatten Mannschaften mit Sportlern aus mehreren Nationen um Punkte und Preisgeld gekämpft.

Anders als bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften schwamm Diener mit internationalen Größen seines Sports gemeinsam in einem Team - und nicht gegen sie.

Das neue Format sollte auch ein Zeichen an den Weltverband FINA sein. "Wenn man nicht mehr auf die Athleten hört, dann machen die sich halt irgendwann selbstständig", hatte Lagen-Ass Philip Heintz vor Beginn des ersten Events gesagt.

2018 hatten namhafte Schwimmer um die dreimalige ungarische Olympiasiegerin Katinka Hosszú in den USA ein Kartellverfahren gestartet, um das internationale Wettkampfmonopol der FINA zu kippen.

Der Weltverband hatte zuvor für die Absage eines Events in Italien gesorgt, an dem auch die ISL beteiligt war.

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