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"Heute war der Wurm drin": THW Kiel patzt überraschend

22.12.2019 17:59
THW Kiel patzt gegen HSG Wetzlar
© Andreas Gora
THW Kiel patzt gegen HSG Wetzlar

Der THW Kiel hat auf seinem Weg zum ersten Meistertitel in der Handball-Bundesliga seit fünf Jahren einen herben Rückschlag kassiert.

Der deutsche Rekordchampion unterlag der HSG Wetzlar in eigener Halle völlig überraschend 20:27 (9:13), bleibt mit 28:8 Punkten aber Tabellenführer.

Die TSV Hannover-Burgdorf schloss durch ein 35:33 (14:15) bei der HBW Balingen-Weilstetten aber zum Spitzenreiter auf.

Die Kieler fanden von Beginn an überhaupt nicht ins Spiel und scheiterten immer wieder am überragenden HSG-Torhüter Tibor Ivanisevic, der am Ende 19 Paraden verzeichnete.

Die Begegnung war schon nach 40 Minuten entschieden, als die Gäste mit 19:12 in Führung gingen.

"Wetzlar hat ein überragendes Spiel gemacht. Die Abwehr war aggressiver. Sie wollten mehr als wir. Und im Angriff haben sie immer wieder Lösungen gefunden. Wir haben es nicht gut gemacht. Heute war der Wurm drin", sagte Nationalspieler Patrick Wiencek bei "Sky".

SG Flensburg-Handewitt wieder im Meisterrennen

Durch den Kieler Patzer ist auch Titelverteidiger SG Flensburg-Handewitt wieder im Meisterrennen.

Das Team von Trainer Maik Machulla setzte sich bereits am Samstag bei den Rhein-Neckar Löwen knapp mit 24:22 (14:13) durch und ist mit 28:10 Zählern Dritter.

Bester Werfer bei den Flensburgern war Marius Steinhauser mit acht Treffern, bei den Löwen (26:12) erzielten Uwe Gensheimer und Jannik Kohlbacher je fünf Tore.

"Unsere Abwehr war auf einem Weltklasseniveau. Das Spiel war richtig geil heute. So ein Spiel nach der Niederlage gegen Ludwigshafen, das ist schwer zu erklären", sagte der starke Flensburger Torhüter Benjamin Buric bei "Sky": "Wir sind hinter Kiel in Lauerstellung."

SC Magdeburg gewinnt Verfolgerduell gegen MT Melsungen

Der SC Magdeburg (26:10) gewann das Verfolgerduell gegen MT Melsungen derweil mit 26:25 (10:10) - der vierte Sieg in Folge für die Sachsen-Anhaltiner.

Beste Werfer der Magdeburger waren Daniel Pettersson und Tim Hornke mit jeweils fünf Treffern. Für die Gäste war Lasse Mikkelsen mit sieben Toren am erfolgreichsten.

Dennoch kassierten die Hessen bereits ihre siebte Saisonniederlage - und mussten damit einen weiteren Rückschlag mit Blick auf ihre Europapokal-Ambitionen hinnehmen.

Die Füchse Berlin (24:12) mussten sich überraschend mit 29:34 (11:13) bei der HC Erlangen geschlagen geben.

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34. Spieltag

Spielplan
Tabelle
    #MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
    1THW KielTHW KielTHW Kiel262204782:65013244:8
    2SG Flensburg-HandewittSG Flensburg-HandewittFlensburg-H272025732:6478542:12
    3SC MagdeburgSC MagdeburgMagdeburg271917782:7176539:15
    4TSV Hannover-BurgdorfTSV Hannover-BurgdorfHannover-B.271647778:7364236:18
    5Füchse BerlinFüchse BerlinBerlin271719775:7235235:19
    6Rhein-Neckar LöwenRhein-Neckar LöwenRhein-Neckar261547729:6864334:18
    7MT MelsungenMT MelsungenMelsungen261529716:7001632:20
    8DHfK LeipzigDHfK LeipzigDHfK Leipzig2613112714:714027:25
    9HSG WetzlarHSG WetzlarWetzlar2712312754:754027:27
    10TBV Lemgo LippeTBV Lemgo LippeLemgo2712312765:768-327:27
    11Frisch Auf! GöppingenFrisch Auf! GöppingenGöppingen2611114679:684-523:29
    12TVB 1898 StuttgartTVB 1898 StuttgartTVB Stuttgart278514709:759-5021:33
    13Bergischer HCBergischer HCBergischer HC278415709:728-1920:34
    14HC ErlangenHC ErlangenErlangen279216695:739-4420:34
    15GWD MindenGWD MindenGWD Minden267415690:720-3018:34
    16HBW BalingenHBW BalingenBalingen276417741:818-7716:38
    17Die Eulen LudwigshafenDie Eulen LudwigshafenLudwigshafen276318639:702-6315:39
    18HSG Nordhorn-LingenHSG Nordhorn-LingenNordhorn-Lingen272025643:787-1444:50
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