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Auch Gladbach und RB Leipzig gehen leer aus

"Nächster Dembélé" wechselt wohl nicht zum BVB

14.01.2020 08:24
Isaac Lihadji stand wohl bei BVB, Gladbach und RB Leipzig auf dem Zettel
© Anthony BIBARD via www.imago-images.de
Isaac Lihadji stand wohl bei BVB, Gladbach und RB Leipzig auf dem Zettel

Borussia Mönchengladbach, Borussia Dortmund und RB Leipzig sollen angeblich ein Auge auf den 17-jährigen französischen Rechtsaußen Isaac Lihadji von Olympique Marseille geworfen haben. Ein Wechsel in die Bundesliga ist allerdings nahezu ausgeschlossen.

Wie "La Provence" berichtet, zieht es den Youngster stattdessen zu Marseilles Ligarivalen OSC Lille. Das sportliche Projekt dort reize ihn mehr als das Ausland, auch wenn er bei einem internationalen Top-Klub deutlich mehr Geld hätte verdienen können.

Zuvor hatte "fussballtransfers.com" berichtet, Lihadji sei bei allen drei Bundesligisten ein Thema. Der BVB habe dem U18-Nationalspieler Frankreichs sogar bereits ein konkretes Angebot vorgelegt - offenbar ohne Erfolg.

Was Lihadji, der in seiner Heimat mit dem früheren Dortmunder Ousmane Dembélé verglichen wird, so interessant macht, ist seine Vertragssituation.

Da der Kontrakt des Teenagers in Marseille am Saisonende ausläuft und sich dieser laut "RMC Sport" bereits seit Monaten ziert, einen Profi-Kontrakt bei OM zu unterschreiben, ist er im Sommer ablösefrei. Lediglich eine Ausbildungsentschädigung wäre fällig.

Isaac Lihadji offenbar in ganz Europa begehrt

Lihadji feierte im September sein Profi-Debüt und kam bisher zweimal in der Ligue 1 zum Einsatz.

Das Offensiv-Juwel gilt als temporeich und dribbelstark, mit großem Zug zum gegnerischen Tor - also wie Dembélé, der 2016 von Stade Rennes zum BVB wechselte und nur ein Jahr später für die Rekordsumme von bis zu 140 Millionen Euro zum FC Barcelona weiterzog.

Neben den Dortmundern, Gladbach und Leipzig sollen auch zahlreiche Klubs im europäischen Ausland eine Verpflichtung von Lihadji erwogen haben, darunter Barca, Juventus Turin oder Tottenham Hotspur.

Gegenüber "L'Équipe" bestätigte der Berater des Talents zuletzt zahlreiche Offerten aus ganz Europa.

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