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Ernüchterung trotz Top-10-Platz

Rebensburg bei Goggia-Gala "nicht wirklich ideal"

14.12.2019 12:03
Viktoria Rebensburg war mit ihrer Fahrt nicht zufrieden
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Viktoria Rebensburg war mit ihrer Fahrt nicht zufrieden

Skirennläuferin Viktoria Rebensburg hat eine Woche nach ihrem ersten Saisonsieg eine weitere Podiumsplatzierung deutlich verpasst.

Beim Weltcup-Super-G in St. Moritz/Schweiz belegte die 30-Jährige in einem von Wind beeinträchtigten Rennen den zehnten Rang, 0,83 Sekunden fehlten ihr auf das "Stockerl". Vergangenen Sonntag hatte Rebensburg in herausragender Manier den Super-G beim Weltcup in Lake Louise/Kanada gewonnen.

Bei wechselnden Bedingungen im WM-Ort von 2017 fuhr Abfahrts-Olympiasiegerin Sofia Goggia (Italien) mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf ihre Mannschaftskollegin Federica Brignone (Italien) zu ihrem siebten Weltcupsieg.

Dritte wurde Mikaela Shiffrin (USA/+0,13 Sekunden), die im vergangenen Winter neben dem Gesamtweltcup auch die Disziplinwertung im Super-G gewonnen hatte.

Rebensburg hatte bei ihrer Fahrt das Pech, im oberen Streckenteil der Piste "Engiadina" von starkem Seitenwind beeinträchtigt zu werden, nach ihr startende Läuferinnen waren dabei im Vorteil. "Das Wetter hat man nie im Griff, aber daran ist es nicht gelegen", betonte Rebensburg allerdings in der "ARD". Ihre Fahrt sei ab dem Mittelteil "nicht wirklich ideal" gewesen, da habe der "Rhythmus nicht mehr ganz gepasst".

DSV mit gutem Team-Ergebnis

"Das ist kein Weltuntergang", sagte Damen-Cheftrainer Jürgen Graller der "Deutschen Presse-Agentur" nach dem Rennen. "Vicky hat oben Seitenwind reinbekommen. Da war sie dann gleich ein bisschen hinten dran und nicht mehr so bereit", sagte Graller, der mit dem Abschneiden der DSV-Asse auf der WM-Strecke von 2017 zufrieden war.

Auch mit dem 19. Platz von Kira Weidle konnte Graller gut leben: "Es war das Ziel, noch eine Fahrerin unter die Top 20 zu bekommen. Das ist gelungen." Katrin Hirtl-Stanggassinger ging auf dem 42. Platz leer aus, Michaela Wenig und Veronique Hronek schieden aus. Als 27. sammelte zumindest Patrizia Dorsch noch Weltcup-Punkte.

Auch Abfahrtsspezialistin Weidle sieht noch Potenzial. Sie tue sich schwerer, weil es im Gegensatz zur Abfahrt vorher kein Training gibt. "Beim Super-G geht es zack, und du musst sofort da sein. Wir müssen weiter extrem konsequent daran arbeiten, dass da die Konstanz sofort im ersten Lauf da ist. Jetzt freue ich mich auf die Abfahrt in Val d'Isere am nächsten Wochenende", sagte die 23-Jährige. Für Rebensburg geht es schon am Dienstag mit dem Riesenslalom in Courchevel weiter.

In der Super-G-Wertung behaupte Rebensburg trotz des kleinen Rückschlags ihre Weltcup-Führung.

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