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Hinz und Co. genervt von Dahlmeier-Diskussion

12.12.2019 13:24
Die deutschen Biathletinnen haben die Fragerei nach Laura Dahlmeier (2.v.r) satt
© Alexander Hassenstein, getty
Die deutschen Biathletinnen haben die Fragerei nach Laura Dahlmeier (2.v.r) satt

Die deutschen Biathleten haben die ständige Fragerei nach der zurückgetretenen Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier allmählich satt.

"Ich verstehe es schon, aber mich nervt es ein bisschen", sagte Vanessa Hinz am Rande des Weltcups in Hochfilzen, wo Dahlmeier 2017 bei der WM fünf Goldmedaillen gewonnen hatte und endgültig zum Star der Szene aufgestiegen war.

Hinz' Teamkollegin Denise Herrmann, die nach dem Rücktritt von Dahlmeier die Rolle als neue Frontfrau übernehmen soll, sagte lapidar: "Laura ist halt nicht da."

Beim Weltcup-Auftakt in Östersund hatte bereits Erik Lesser unmissverständlich erklärt: "Wenn mich jemand fragt, wie die Saison wird und dann mit Laura kommt, da kriege ich Plaque."

Zudem betonte Hinz am Donnerstag, dass sich für sie in Abwesenheit der 26-Jährigen eigentlich nichts ändert. "Biathlon ist ein Einzelsport. Ich laufe mein Rennen immer für mich, egal ob es in der Staffel oder im Einzelrennen ist", sagte Hinz. Außerdem sei Dahlmeier in der letzten Zeit ihrer Karriere wegen vieler Verletzungen und Krankheiten "ja ohnehin nicht so oft im Training dabei gewesen".

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