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Jürgen Klopp legte 2013 sein Veto ein

Verhinderte Sadio Manés Rapper-Look einen BVB-Wechsel?

09.04.2020 08:34
Jürgen Klopp und Sadio Mané hätten schon beim BVB zusammenarbeiten können
© Srdjan Stevanovic, getty
Jürgen Klopp und Sadio Mané hätten schon beim BVB zusammenarbeiten können

Unter Jürgen Klopp hat sich Sadio Mané beim FC Liverpool zu einem der besten Stürmer der Welt entwickelt. Schon beim BVB hätte das Duo vor einigen Jahren zusammenarbeiten können. Ein Deal scheiterte damals aber ausgerechnet am Veto des Deutschen.

Als Sadio Mané im Sommer 2013 nach einer neuen Herausforderung suchte und sich von RB Salzburg verabschiedete, standen dem Stürmer noch nicht alle Türen offen. Der damals 22-Jährige wollte in jenem Jahr gerne zum BVB wechseln, um unter Jürgen Klopp arbeiten zu können. Doch "Kloppo" legte sein Veto ein - ein Fehler, wie er unlängst gestand.

"Ich habe die Sache einfach falsch bewertet", blickte Klopp auf die Situation zurück. "Damals hatte ich das Gefühl, dass Dortmund unter großem Druck steht und ein Transfer perfekt passen muss", verriet der 52-Jährige, dass er Zweifel an Mané hegte und sich nicht sicher war, ob der Senegalese bei den Schwarz-Gelben einschlagen würde.

"Wir trafen uns in einem Büro und unterhielten uns. Danach war ich nicht überzeugt und das war wirklich meine Schuld", schilderte Klopp dem "Liverpool Echo" bereits Anfang des Jahres: "Dafür wollte ich mich selbst schlagen."

Verhinderte Manés Rapper-Look einen BVB-Wechsel?

Auch Mané erinnert sich nur allzu gut an die Zusammenkunft. Der "Times" erzählte der Angreifer nun, wie er das Gespräch mit Klopp erlebte.

"Ich habe ihn in Dortmund getroffen, wie immer trug ich meine Kappe. Vielleicht war mein Look 2013 nicht so, wie er heute ist, und ich war jünger. Doch ich trug die Klamotten, die ich für die besten hielt", plauderte Mané aus dem Nähkästchen.

Erst drei Jahre später kam es schließlich zur Zusammenarbeit, als Liverpool 41 Millionen Euro nach Southampton überwies, um den Torjäger an die Mersey zu holen.

"Ich saß damals viel auf der Bank und dachte nicht, dass jemand mich anruft. Aber ich war glücklich, dass Klopp es tat und nicht dachte, ich wäre ein Rapper", blickte Mané mit einem Schmunzeln zurück.

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