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Reservistenrolle bringt Keeper "oft zum Nachdenken"

Marwin Hitz macht Torwart-Diskussion beim BVB auf

05.12.2019 20:37
Marwin Hitz (l.) kämpft um den Platz im Tor des BVB
© Martin Rose, getty
Marwin Hitz (l.) kämpft um den Platz im Tor des BVB

Marwin Hitz kann bei Borussia Dortmund eine perfekte Serie vorweisen: Stand der Schweizer im Tor des BVB, ging noch kein Spiel verloren. Dennoch ist der Routinier nur zweite Wahl hinter Landsmann Roman Bürki. Keine einfache Situation, gab Hitz nun zu.

"Das ist sicher schwer", so Hitz im Gespräch mit "19:09 - der schwarzgelbe Talk": "Ich wusste, als ich hierher kam, dass es für mich ein großer Schritt ist. Ich wusste auch, dass es im ersten Jahr sehr schwer wird. Die Entscheidung im ersten Jahr war auch viel einfacher zu verstehen als jetzt in diesem Sommer."

Hitz erklärte einen großen Sprung gemacht zu haben. "Weil ich viel an mir gearbeitet und gemerkt habe, dass ich mich in vielen Dingen verbessert habe." Die jetzige Reservistenrolle bringe ihn "oft zum Nachdenken". Das gehöre letztlich aber zum Job. "Ich wusste, dass es schwer wird und ich werde auch weiterhin arbeiten."

Hitz bereut Wechsel zum BVB nicht

2018 kam der Schlussmann vom Liga-Konkurrenten FC Augsburg zur Borussia und machte seither elf Pflichtspiele. Zehn dieser Partien gewann der BVB, einmal trennte man sich unentschieden. Dennoch erhält Konkurrent Roman Bürki unter Trainer Lucien Favre weiterhin das Vertrauen.

"Man hat hin und wieder schon auch die Hoffnung, dass man Spiele bekommt", führte Hitz aus. Zudem benötige man "diese gewisse Einstellung", um die Motivation auch als Nummer zwei stets aufrecht zu halten. "Man muss daran glauben, dass wenn man sich verbessert, irgendwann auch die Nummer eins wird. Das gibt mir Kraft und Motivation."

Trotz der derzeitigen Situation bereut der 32-Jährige die Entscheidung, zu den Schwarz-Gelben gewechselt zu sein, nicht. Andere Optionen, bei denen der Weg zum Stammkeeper einfacher gewesen wären, seien da gewesen. "Ich stehe noch immer zu 100 Prozent dazu, weil ich auch merke, dass ich mich noch einmal verbessert habe, was in meinem Alter viele nicht wollen und schaffen. Deswegen war das die richtige Entscheidung."

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