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Check: So viel Dahlmeier steckt in den deutschen Damen

27.11.2019 12:13
Wie schlagen sich die deutschen Biathletinnen im kommenden Winter?
© Alexander Hassenstein, getty
Wie schlagen sich die deutschen Biathletinnen im kommenden Winter?

Die Biathleten starten in die erste Saison nach dem Rücktritt von Laura Dahlmeier. Die Zuversicht ist groß, dass die Lücke geringer ausfallen wird als befürchtet. Doch wie viel von der 26-Jährigen steckt in den deutschen Biathletinnen?

DENISE HERRMANN (30): Läuferisch das Maß der Dinge und sogar besser als Dahlmeier, jedoch am Schießstand noch mit Wacklern. Hat sich dort im Training viel von der routinierten Schützin Dahlmeier abgeschaut. Wenn sie die Schießfehler vermeidet, eigentlich nicht zu schlagen. Laura-Level: 90 Prozent

FRANZISKA PREUß (25): Sogar ein Jahr jünger als Dahlmeier mit ähnlich viel Potenzial. Allerdings oft von Verletzungen und Krankheiten zurückgeworfen. Im Januar dieses Jahres platzte der Knoten, als Preuß in Ruhpolding ihren ersten Weltcup-Sieg feierte. Laura-Level: 75 Prozent.

FRANZISKA HILDEBRAND (32): Die erfahrenste im deutschen Team - und dennoch meistens unter dem Radar. Auch sportlich zu oft zurückhaltend, vereinzelt mit Ausreißern nach oben. In der vergangenen Saison mit zwei Podestplätzen. Laura-Level: 60 Prozent.

VANESSA HINZ (27): Mittlerweile im besten Biathlon-Alter, zuletzt mit enttäuschenden Auftritten. Schießt eigentlich ganz ordentlich, im Vergleich zu den Top-Frauen im Weltcup allerdings mit teilweise erheblichen Defiziten in der Loipe. Laura-Level: 50 Prozent.

ANNA WEIDEL (23): Das Küken im deutschen Team, ließ bei Junioren-Weltmeisterschaften schon aufhorchen. Benötigt noch Zeit zur Entwicklung, kann dann aber zu einer festen Größe werden. Laura-Level: 40 Prozent.

KAROLIN HORCHLER (30): Lange Zeit nur mit sporadischen Einsätzen im Weltcup. Hat sich zwar Jahr für Jahr verbessert - allerdings auf durchschnittlichem Niveau. Laura-Level: 25 Prozent.


 

 

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