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Legat: So irre lief mein Wechsel zu Schalke

22.11.2019 15:23
Thorsten Legat denkt gern an den FC Schalke 04 zurück
© Christof Koepsel, getty
Thorsten Legat denkt gern an den FC Schalke 04 zurück

Der ehemalige Bundesliga-Profi Thorsten Legat hat verraten, auf welch kuriose Weise sein damaliger Wechsel vom VfB Stuttgart zum FC Schalke 04 im Jahr 2000 zustande gekommen ist. 

"Kurz und schmerzlos", sei das Ganze gewesen, gab Legat lachend gegenüber "Reviersport" zu. Er erinnere sich noch ganz genau.

"Ich war in meinem Haus in Stuttgart und plötzlich klingelte das Telefon. Die Stimme am anderen Ende meldete sich mit 'Assauer' [der damalige Manager von S04, d. Red].

Er habe sofort aufgelegt, so Legat, "weil ich gedacht habe, dass mich jemand auf gut deutsch gesagt verarschen will".

Wenige Sekunden später habe das Telefon wieder geklingelt. "Hier ist Rudi Assauer, du Blödmann. Wenn du noch einmal den Hörer weglegst, dann komme ich nach Stuttgart und hau dir einen auf die Mütze. Verstanden", zitierte der 51-Jährige den zu Beginn des Jahres verstorbenen Rudi Assauer.

"Ich habe gesagt, dass ich verstanden habe und fragte, um was es geht", führte Legat aus. "Assauer sagte nur: 'Du kommst nach Schalke und unterschreibst einen Vertrag. Alles klar?' Ich habe nur Ja gesagt und mich gefreut. Seitdem bin ich ein Schalker." 

Obwohl er in der Folge nur vier Pflichtspiele für die Knappen bestritt, seit die Zeit in Gelsenkirchen "etwas Besonderes" gewesen. "Wie sagt man: Einmal Schalker, immer Schalker. Das trifft auch auf mich zu. Dieser Verein ist so groß und in der Fußballwelt bekannt. Trotzdem ist er immer familiär geblieben."

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