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Junger Franzose beim FC Bayern nur Bankdrücker

"Wäre besser geblieben": Eberl stichelt gegen Cuisance

20.11.2019 19:34
Mickael Cuisance sitzt beim FC Bayern nur auf der Bank
© Sebastian Widmann, getty
Mickael Cuisance sitzt beim FC Bayern nur auf der Bank

Max Eberl hat sich zum Schicksal von Mickael Cuisance geäußert, der nach seinem Wechsel von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern mehr Spiele für die Zweitvertretung des deutschen Fußball-Rekordmeisters absolviert hat als für die Profis. Dabei konnte sich der Gladbach-Sportdirektor eine kleine Spitze nicht verkneifen. 

"Das haben wir ihm drei Monate gesagt, dass er besser hier geblieben wäre", stichelte Eberl gegenüber "Sport 1" in Richtung des 20-Jährigen, der im Sommer für zwölf Millionen Euro nach München gewechselt war, zuletzt aber drei Mal in der 3. Liga ran musste.

In Gladbach hätte sich Cuisance weiter in Ruhe entwickeln können, nachdem er am Niederrhein zuvor bereits "eine großartige Entwicklung genommen" hatte, so Eberl.

In der letzten Saison sei es zu einer Phase gekommen, "wo auch einmal die Erwartungshaltung so groß ist, dass er seine eigene Erwartung nicht erfüllen kann". Daraufhin habe er dann weniger Einsätze gehabt, "was für mich aber völlig normal ist in der Entwicklung eines Spielers", blickte der Manager zurück und fügte an: "Er hat trotzdem dann in Summe 50 Spiele gehabt, als 19-Jähriger, was außergewöhnlich ist in der Bundesliga."

Doch das sei Cuisance zu wenig gewesen. "Er hat sich damit nicht zufrieden geben wollen und für sich andere Ziele im Kopf gehabt. Diese hat er jetzt verfolgt."

Deshalb habe Eberl den 20-Jährigen - trotz seines "großen Potenzials" am Ende auch ziehen lassen. Es sei ein Punkt erreicht gewesen, "wo wir gesagt haben: Dann lieber einen sauberen Kader haben". 

Cuisance stand in dieser Saison in der Fußball-Bundesliga erst in zwei Spielen und insgesamt nur 30 Spielminuten für den FC Bayern auf dem Feld.

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