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Landtag NRW stützt Bewerbung um Olympia 2032

14.11.2019 19:22
DOSB ist zufrieden mit NRW-Olympia-2032-Bewerbung
© AFP/SID/PATRIK STOLLARZ
DOSB ist zufrieden mit NRW-Olympia-2032-Bewerbung

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat sich hinter die Initiative für eine Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region um die Sommerspiele 2032 gestellt. Der am Donnerstag durch die Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen verabschiedete Antrag bezeichnet die Olympischen und Paralympischen Spiele in 13 Jahren als große Chance. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der über ein Bewerbungsverfahren entscheidet, sprach nach dem Beschluss von einem "wichtigen Meilenstein".

Die Chance "für Deutschland, für NRW und die Metropolregion Rhein-Ruhr" sollte genutzt werden, sagte CDU-Sportpolitiker Jens Nettekoven in Düsseldorf: "Dadurch können unsere Investitionen in Infrastruktur, vernetzte Mobilität und Digitalisierung noch schneller vorangetrieben werden." Für Rainer Bischoff aus der SPD-Fraktion heißt Olympia: "Wir laden für einige Tage die Welt zu uns ein und profitieren dauerhaft von zusätzlichem Wohnraum, besserer Infrastruktur und einem gestärkten Sportland."

Der DOSB zeigte sich am Abend zufrieden. "Dieser mit großer Mehrheit gefasste Grundsatzbeschluss ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer möglichen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland", hieß es in einer Mitteilung: "Wenn auch die Bevölkerung des Landes hinter den Plänen steht, werden wir uns im Kreis der Verantwortungsträger von Sportdeutschland zu gegebener Zeit gerne und intensiv mit dem Konzept und den damit verbundenen Perspektiven für den Sport und unser Land beschäftigen."

Am Konzept der von Sportmanager Michael Mronz gegründeten Rhein-Ruhr-Initiative sind momentan 14 Kommunen und sechs Großstädte beteiligt. Als mögliche internationale Konkurrenten gelten Brisbane/Australien oder Jakarta/Indonesien. Zudem steht auch eine gemeinsame Bewerbung Nord- und Südkoreas im Raum.

Für 2012 hatten sich Düsseldorf und die Region Rhein-Ruhr beworben, waren aber bei der nationalen Entscheidung an Leipzig gescheitert, das allerdings nicht in die Endauswahl des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) kam. Die Spiele gingen letztlich an London.

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