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Teil des Erlöses geht an Keep-Fighting-Foundation

Schumis F2002 wird versteigert: Sohn Mick macht Testfahrt

14.11.2019 18:46
Mick Schumacher ist im Weltmeister-Wagen seines Vaters gefahren
© Alexander Hassenstein, getty
Mick Schumacher ist im Weltmeister-Wagen seines Vaters gefahren

Der Ferrari F2002 war eines der dominantesten Formel-1-Autos aller Zeiten. Michael Schumacher wurde in jenem Ferrari 2002 überlegen Weltmeister und sicherte sich darin seinen fünften WM-Titel. Sein Sohn Mick erweckte die Geschichte noch einmal zum Leben, er hat den Boliden seines Vaters auf der Ferrari-Teststrecke in Fiorano getestet. Am 30. November wird der Wagen in Abu Dhabi versteigert.

Im Rahmen des Saisonfinales der Formel 1 im Nahen Osten wird das bekannte Auktionshaus RM Sotheby's den Ferrari-Boliden gemeinsam mit zwei weiteren historischen Rennwagen versteigern. Davor durfte Mick Schumacher ins Lenkrad greifen.

Mit dem Chassis Nummer 219 holte Schumacher in der Saison 2002 unter anderem die Siege in San Marino, Österreich oder auch Frankreich - mit jenem Triumph sicherte er sich den Titel bereits sechs Rennen vor Saisonende. Insgesamt gewann er zehn Rennen.

In einem neuen Video ist nun Sohn Mick am Steuer zu sehen. Der Formel-2-Pilot fuhr den Wagen zum ersten Mal. Die Parallelen zum Vater sind unverkennbar. Einen Vorgeschmack bekam er bereits in Hockenheim, als er Demorunden im F2004 drehen durfte. Der Auktionspreis wird auf 5,5 bis 7,5 Millionen US-Dollar geschätzt.

Ein Teil des Erlöses wird der Keep-Fighting-Foundation zugutekommen, die von der Familie Schumacher gegründet wurde und sich für karitative Zwecke einsetzt. Bei der Auktion werden noch weitere historische Boliden, wie etwa der Ferrari 126 C2 aus der Saison 1982 von Patrick Tambay zum Verkauf stehen.

Auch der Benetton B192 aus der Saison 1992 von Michael Schumacher wird unter den Hammer kommen. Mit jenem Auto fuhr der Deutsche seine erste volle Formel-1-Saison und konnte in Italien und Deutschland Rang drei, in Belgien gar seinen ersten Sieg einfahren. Der Erlös bei diesem Modell wird auf bis zu 1,1 Millionen US-Dollar geschätzt.

Weitere Sammlerstücke sollen ebenfalls zur Auktion bereitstehen, unter anderem ein übergroßes Foto von Michael Schumachers Sieg beim Japan-Grand-Prix 2000. Insgesamt werden rund 40 Exponate zum Verkauf stehen, die Stücke werden am Rennwochenende zu bestaunen sein.

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