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Die Scuderia will "Kampfgeist zeigen"

Gridstrafe in Brasilien: Ferrari bestätigt Motorwechsel

12.11.2019 14:07
Neuer Motor statt Reparatur: Charles Leclerc wird in Brasilien strafversetzt
© Dan Istitene, getty
Neuer Motor statt Reparatur: Charles Leclerc wird in Brasilien strafversetzt

Entscheidung gefallen: Nach den Motorproblemen an Charles Leclercs Ferrari in Austin hat sich das Team entschieden, am vorletzten Rennwochenende der Formel-1-Saison 2019 ein neuen Antrieb zu verwenden. Das bestätigte Ferrari am Dienstag. Leclerc wird beim Großen Preis von Brasilien folglich eine Gridstrafe erhalten.

Im dritten Freien Training beim vorangegangenen Grand Prix in den USA hatte Leclerc ein Ölleck erlitten und war deshalb gezwungen, für den Rest des Wochenendes eine ältere Spezifikation des Motors zu verwenden. Damit wurde er Vierter.

Theoretisch hatte Ferrari die Möglichkeit, das schadhafte Triebwerk zu reparieren, gab aber im Vorfeld des Brasilien-Grand-Prix bekannt, dass der beschädigte Motor durch einen neuen ersetzt wird. Sollte nur der Verbrennungsmotor gewechselt werden, würde das eine Mindeststrafe von zehn Startplätzen nach sich ziehen.

Für den Fall, das Ferrari zusätzlich eine neue MGU-H oder einen neuen Turbo einbaut, drohen mindestens zehn weitere Strafplätze, was Leclerc ans Ende der Startaufstellung zurückwerfen würde. Was genau getauscht wird, verriet Ferrari noch nicht.

Ferrari will "Kampfgeist zeigen"

Auch ob es sich bereits um eine Weiterentwicklung für 2020 handelt, blieb unklar. "Charles wird ein neues Triebwerk bekommen, da seins am Samstag in Austin beschädigt wurde, was bedeutete, dass er für den Rest des Wochenendes eine zuvor verwendete und weniger leistungsstarke Version verwenden musste", erklärte Mattia Binotto.

"Die Ausstattung mit einem neuen Motor bedeutet, dass wir in Sao Paulo eine Gridstrafe erhalten, aber wir sollten wieder zu unserem normalen Leistungsniveau zurückkehren und damit etwas Kampfgeist zeigen können, um die Saison auf hohem Niveau zu beenden und zu bestätigen, dass wir mit unserem Auto Fortschritte machen."

In den USA erlebte Ferrari ein schwarzes Wochenende: Nachdem die Pole-Serie gerissen war, verlief auch das Rennen nicht nach Plan. Sebastian Vettel fiel mit einem Defekt früh aus, Leclerc fehlte auch aufgrund des älteren Motors die Pace.

 

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