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"Iceman" vor Dauerbrenner-Rekord in der Formel 1

Kimi Räikkönen lässt Karriere-Ende offen

07.11.2019 14:56
Kimi Räikkönen ist mit 40 Jahren ältester Pilot der Formel 1
© Charles Coates, getty
Kimi Räikkönen ist mit 40 Jahren ältester Pilot der Formel 1

Rubens Barrichello war 39 Jahre alt, als er seine Formel-1-Karriere nach insgesamt 323 Starts beendete. Kimi Räikkönen ist jetzt schon 40 und wird wahrscheinlich im nächsten Jahr den Rekord von Barrichello brechen.

Aber ist danach Schluss für Räikkönen oder kommt noch was? Das weiß selbst der "Iceman" derzeit noch nicht zu sagen.

Er könne nur eines auf diese Frage antworten, so Räikkönen: "Ich habe einen Vertrag für nächstes Jahr." Alles weitere wolle er auf sich zukommen lassen. "Ich habe nie so viele Jahre im Voraus gedacht. Also schauen wir einmal", meint er.

Im Augenblick habe er "null Interesse" daran, sich mit einem möglichen Rücktritt aus der Formel 1 zu befassen. "Wir wollen jetzt erst einmal 2019 gut zu Ende bringen, das Jahr analysieren und uns dann vorbereiten auf 2020."

Das tut Not, bedenkt man die jüngste Formkurve bei Räikkönens Team Alfa Romeo: Seit der Sommerpause hat nur Antonio Giovinazzi zweimal gepunktet und insgesamt drei Zähler geholt, Räikkönen hingegen blieb ohne Top-10-Ergebnis.

Hinterherfahren macht Kimi Räikkönen keinen Spaß

Ob ihm das überhaupt noch Spaß mache? Räikkönen: "Ich mag es nicht, wenn es nicht gut läuft. Ich glaube, das bereitet niemandem Freude. So war es schon immer im Rennsport. Wenn es gut läuft und die Ergebnisse stimmen, dann ist jeder zufrieden. Manchmal aber hast du Rennen, die laufen besser oder schlechter. Daraus folgt aber nicht, dass ich die Formel 1 plötzlich liebe oder hasse."

Sein im Vergleich zu seinen Formel-1-Rivalen hohes Alter spiele jedenfalls keine Rolle. "Unterm Strich ist es eine Zahl", sagt Räikkönen dazu. "Es hört sich einfach anders an, mehr auch nicht."

Deshalb gibt er auch nichts auf seine lange Karriere in der Formel 1, die 2001 bei Sauber begonnen hat. "Ich bin deshalb nicht stolz, halte es nicht für gut oder schlecht", so sagt er. "Ich mache es einfach, weil es mir Freude bereitet. Wenn es das nicht mehr tut, dann habe ich vieles andere, was ich machen kann."

 

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