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BVB-Star weiterhin begehrt

United bleibt dran: Starten die Sancho-Verhandlungen bald?

20.01.2021 10:11
Jadon Sancho steht (noch) beim BVB unter Vertrag
© Jan Huebner/Blatterspiel via www.imago-images.de
Jadon Sancho steht (noch) beim BVB unter Vertrag

Bei Borussia Dortmund hat sich Jadon Sancho trotz seines zarten Alters längst unverzichtbar gemacht. Klubs aus der Premier League und anderen Teilen Europas brachten sich in Stellung. Doch der junge Engländer bleibt beim BVB - allerdings wohl nur vorerst.

  • United könnte den Sancho-Poker demnächst starten
  • United verstimmte BVB im Sancho-Poker
  • Spektakuläre Kehrtwende im Sancho-Poker?
  • Sanchos United-Wechsel platzte in letzter Minute
  • Neue Ziele für Jadon Sancho

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Update 20.01.20201, 10:11 Uhr

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand Jadon Sancho in den letzten Wochen wieder zurück in die Erfolgsspur. Das sportliche Wiederaufleben des Briten ist freilich auch bei Manchester United vernommen worden. Der deutsche Journalist Raphael Honigstein, unter anderem für "The Athletic" tätig, befeuert die Gerüchte um einen Sancho-Wechsel im "Transfer Talk"-Podcast von "Sky Sports News".

Bei Borussia Dortmund gebe es klare Vereinbarungen, dass Transfers der Sancho-Größenordnung erst im Sommer über die Bühne gehen werden, sagte Honigstein zwar. Der Reporter erinnert aber auch an das Werben des FC Chelsea um Christian Pulisic. Der Transfer wurde im Januar 2019 fixiert, Pulisic schloss sich aber erst im darauffolgenden Sommer den Blues an. In dieser Machart könnte laut Honigstein nun auch United bei Sancho verfahren.

Gerüchte darüber habe er selbst aber noch nicht in Erfahrung bringen können. Bei United denke man aber, dass die Verhandlungen im Frühjahr wieder aufgenommen werden, sagte Honigstein. "Ich denke, jeder in Dortmund macht sich keine Illusionen darüber, dass der Spieler gehen will." Der BVB soll rund 120 Millionen Euro für Sancho fordern.

Update 08.01.20201, 18:57 Uhr

Manchester United wird im Werben um Jadon Sancho offenbar immer kreativer. Wie "Bild" berichtet, versucht der englische Rekordmeister nun den Preis für einen Transfer im Sommer zu drücken, indem Borussia Dortmund aufgezeigt wird, dass Sancho durchaus nicht der einzige interessante Spieler auf dem Markt ist.

So seien die derzeitigen Gerüchte um Bayern-Flügelspieler Kingsley Coman laut "Bild" als eine Art "Spiel" auf dem Transfermarkt zu bewerten. Konkretes Interesse am Franzosen habe United nicht, die Spekulationen seien vielmehr ein Bluff.

Ob Borussia Dortmund mitspielt, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Im vergangenen Sommer schon hatte der BVB eine harte Linie gefahren und letztlich auf die Ablösesumme von 120 Millionen Euro beharrt.

Update 04.01.2021, 8:43 Uhr

Wie viel Geld der BVB im Sommer für einen Transfer von Jadon Sancho von Manchester United verlangte, ist bis heute nicht klar. Ein Großteil der so genannten "Experten", "Insider" und Medien legte sich aber auf 120 Millionen Euro fest. Eine Summe, die es laut Hans-Joachim Watzke "in der Realität nie gegeben" hat, wie der Klubchef dem "kicker" verriet.

Dass Manchester ein Angebot für Sancho abgab, steht allerdings außer Frage, wie Watzke weiter erklärte. Nur hofften die Red Devils im Falle eines Transfers offenbar auf ein (zu) großes Entgegenkommen der Dortmunder.

"Wenn du dann noch irgendwann signalisiert bekommst, dass von der gebotenen Summe ein großer Teil erst in einigen Jahren gezahlt werden soll, wird es endgültig eine reine Theoriediskussion", berichtete Watzke von einem Finanzierungsmodell des englische Rekordmeisters, das der BVB letztlich ablehnte. 

In den Augen Sanchos war der Transfer aber offenbar trotzdem lange Zeit nahe vor dem Abschluss. "Jadon hatte sich unterbewusst womöglich schon ein wenig auf einen Wechsel eingestellt. Ich glaube, darüber hatte er sich zumindest viele Gedanken gemacht", sagte Watzke, der damit auch die Formkrise den jungen Engländers in den ersten Monaten der Saison begründete.

"Ich denke, er benötigt zwei, drei Erfolgserlebnisse am Stück, dann wird es ganz schnell auch wieder aufwärtsgehen. Er ist nach wie vor eines der größten Talente, die es gibt", so Watzke.

Update 03.01.2021, 13:48 Uhr

Im vergangenen Sommer platzte der Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United auf der Zielgeraden. Bislang hieß es stets, der englische Rekordmeister werde 2021 den nächsten Versuch starten, den Engländer ins Old Trafford zu bringen. So sicher scheint das aber nicht zu sein.

Der "Mirror" will exklusiv erfahren haben, dass United darüber nachdenkt, sich aus dem Poker um Sancho zurückzuziehen. Der Hauptgrund: Sportlich läuft es bei den Red Devils auch ohne einen neuen Flügelstürmer hervorragend. Nach großen Anlaufschwierigkeiten hat sich das Team in der Spitzengruppe der Premier League etabliert.

Mittlerweile sollen die Verantwortlichen überzeugt davon sein, dass es eine gute Entscheidung war, die vom BVB geforderte Ablösesumme im letzten Jahr nicht zu zahlen. Eine kleine Hintertür wolle man sich zwar noch offen lassen, die höchste Priorität besitze Sancho in den Transferplanungen aber nicht mehr, heißt es. Diese Rolle übernimmt nun ein anderer BVB-Profi: Erling Haaland. Er sei der Spieler, den United-Coach Solskjaer "wirklich will", schreibt der "Mirror".

Update 29.12.2020, 17:54 Uhr

Neben Gianluca Di Marzio gilt Fabrizio Romano als einer der größten Transfer-Experten weltweit. Nun hat sich der Italiener im "Que Golazo Podcast" von "CBS Sports" zur Personalie Jadon Sancho geäußert.

"Er war wirklich nur einen Schritt davon entfernt, Borussia Dortmund in diesem Sommer zu verlassen", offenbarte Romano und ergänzte: "Manchester United stand tatsächlich kurz davor, ihn für 100 Millionen Euro zu verpflichten."

Im letzten Moment habe der BVB allerdings sein Veto eingelegt. "Es war alles in die Wege geleitet, der Deal platzte aber in den letzten Zügen", erklärte der Journalist.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben, stellte Romano klar, der erwartet, "dass Jadon Sancho den BVB im nächsten Sommer verlässt und in die Premier League zurückkehrt."

Als mögliche Abnehmer für Sancho nannte er Manchester United, den amtierenden Meister FC Liverpool und den FC Chelsea.

Update 27.12.2020, 09:24 Uhr

Die aktuelle sportliche Talfahrt von Borussia Dortmund soll in Jadon Sancho den Wunsch befeuert haben, den BVB im Sommer 2021 zu verlassen. Das berichtet "Don Balon".

Demnach führt der Weg des Offensiv-Überfliegers allerdings nicht wie erwartet in die englische Premier League. Stattdessen sollen Paris Saint-Germain und Juventus Turin den 20-Jährigen locken.

Damit aber nicht genug: Das Portal will zudem erfahren haben, dass Dortmund seinem Youngster keine Steine in den Weg legen würde. 

Update 26.12.2020, 09:46 Uhr

2020/21 ist Jadon Sancho Borussia Dortmund die Gala-Form seiner letzten beiden Spielzeiten noch schuldig geblieben, Manchester United soll dennoch weiterhin ganz heiß auf eine Verpflichtung des Offensivspielers sein. Das berichtet der "Telegraph".

Demnach ist ein Deal im Januar allerdings eher unwahrscheinlich, ein Angriff soll im Sommer 2021 erfolgen.

Wohl auch, da man am Old Trafford große Stücke auf Amad Diallo legt. Der 18-Jährige schließt sich ManUnited im neuen Jahr von Atalanta Bergamo an. Schlägt er voll ein, könnte ein Kauf von Sancho seine Priorität verlieren.

Update 18.12.2020, 09:06 Uhr

Die Zeiten haben sich ein wenig geändert: Während Jadon Sancho im letzten Sommer noch von ganz Europa gejagt wurde, ist nun offenbar ein Spitzenklub aus dem Werben um den Shootingstar des BVB ausgestiegen. Nach Informationen des spanischen Portals "Don Balon" rückt Real Madrid vom 20-Jährigen ab. 

Der Grund: Sanchos schwankende Formkurve der letzten Wochen und Monate. Laut dem Bericht haben Coach Zinédine Zidane und Vereinsboss Florentino Pérez schlichtweg "den Appetit an Sancho verloren".

Demnach ist weiterhin Manchester United die wahrscheinlichste Wechseloption im kommenden Sommer. Die Red Devils waren bereits nach der Saison 2019/2020 am englischen Nationalspieler interessiert. Zuletzt hatte das spanische Portal allerdings auch den FC Chelsea ins Gespräch gebracht.

Update 11.12.2020, 09:22 Uhr

Seit 2017 spielt Jadon Sancho für Borussia Dortmund. Doch der Engländer könnte den BVB bald wieder verlassen. Wie das Portal "Don Balón" spekuliert, wagt der FC Chelsea im kommenden Sommer einen Anlauf für den 20-Jährigen. Demnach ist die mögliche Ablösesumme von 120 Millionen Euro kein Problem für die finanzstarken Blues.

Sancho wechselte einst für knapp acht Millionen Euro von Manchester City zum BVB und möchte dem Bericht zufolge in sein Heimatland zurückkehren. In der Vergangenheit wurde auch Manchester United großes Interesse am Flügelspieler nachgesagt.

Update 22.11.2020, 16:45 Uhr 

Als der BVB am Samstagabend Hertha BSC mit 5:2 vom Platz schoss, saß Jadon Sancho 90 Minuten nur auf der Bank. Womöglich müssen sich die Fans der Borussia darauf einstellen, dass das Bild einer BVB-Mannschaft ohne den Engländer schon bald Normalität sein wird.

Denn wie das spanische Portal "Todofichajes" berichtet, hat der 20-Jährige die Verantwortlichen der Borussia unlängst darüber unterrichtet, dass die laufende Saison seine letzte in Dortmund sein soll. Sancho hege zwar keine Eile und wolle einen Winterwechsel im Januar nicht um jeden Preis erzwingen. Zum Ende der Spielzeit laute sein Plan allerdings, in die Premier League zurückzukehren. 

Diese Neuigkeiten habe allen voran Manchester United auf den Plan gerufen, die seit längerem als einer der heißesten Klubs für eine Sancho-Verpflichtung gelten. Die Red Devils bringen sich angeblich bereits in Stellung, um im Winter ein neues Angebot für den Offensivspieler abzugeben. 

Update 19.11.2020, 07:44 Uhr

Jadon Sancho steckt derzeit in einem Formtief. Während der BVB-Youngster in der vergangenen Saison wettbewerbsübergreifend an 40 Toren beteiligt war, stehen in der aktuellen Spielzeit gerade einmal sechs Scorerpunkte zu Buche. Lizenzspielerchef Sebastian Kehl suchte nun nach Gründen für die Antriebs-Störung des 20-Jährigen.

"Jadon fehlt etwas die Leichtigkeit, und er durchläuft gerade einen Reifeprozess", wird Kehl vom "kicker" zitiert: "Sein natürliches Spiel ist daher im Moment nur in Ansätzen zu erkennen."

Das sei in Sanchos Alter aber "ganz normal" und lediglich eine "temporäre Erscheinung, die sich recht bald in Luft auflösen wird", versicherte Kehl und betonte: "Da müssen wir zusammen durch. Wir haben alle das Gefühl, dass auch Jadon daran arbeitet. Es ist ihm nicht egal."

Der 40-Jährige schwärmte vom Engländer: "Sancho ist ein großartiger Fußballer und ein Spieler, der häufig für uns den Unterschied gemacht hat - und in der Zukunft auch wieder machen wird."

Mit dem geplatzten Wechsel zu Manchester United hat Sanchos Formtief laut Kehl nichts zu tun. Der Angreifer sei "komplett fokussiert" auf die aktuelle Saison und wolle "den maximalen Erfolg für die Mannschaft".

Update 17.11.2020, 10:20 Uhr

Manchester United ist im Sommer mit seinem halbherzigen Bemühen um Jadon Sancho beim BVB abgeblitzt. Aufgegeben hat der englische Rekordmeister den Kampf um den Ausnahmespieler deshalb aber noch lange nicht. Im Gegenteil. In der Chefetage der Red Devils haben sie nun angeblich einen Plan geschmiedet, der den 20-Jährigen im Sommer 2021 ins Old Trafford locken soll.

Wie das Portal "90min" exklusiv erfahren haben will, würde Manchester United im Transferpoker um Jadon Sancho gerne auf das "Pulisic-Model" setzen. Demnach wird der englische Klub schon in der jetzt anstehenden Winter-Transferperiode versuchen, den Wechsel des Youngsters unter Dach und Fach zu bringen. Sancho würde danach allerdings noch bis zum Saisonende in Dortmund bleiben und für die Borussia auflaufen - so wie es in der Saison 2018/19 auch Christian Pulisic vor seinem Wechsel zum FC Chelsea tat. 

Manchester sei sich bewusst, dass es den Poker mit dem BVB diesmal schneller über die Bühne bringen muss, heißt es. Sollten die Schwarz-Gelben jedoch alle Verhandlungen blocken, würde der englische Rekordmeister wohl oder übel auch bis zum Sommer mit einem neuen Angebot warten. So oder so sei das Ziel, Sancho vor dem Beginn der Europameisterschaft zurück auf die Insel zu holen. 

Update 14.11.2020, 11:14 Uhr

Am Donnerstag-Abend glänzte Jadon Sancho, der im Trikot von Borussia Dortmund in der laufenden Spielzeit noch nicht an seine Gala-Form aus der vergangenen Saison anknüpfen konnte, mit einem Treffer beim 3:0-Erfolg der englischen Nationalmannschaft gegen Irland. Nach der Partie äußerte sich der 20-jährige Offensivspieler zu seiner vermeintlichen Krise.

"Jeder Spieler hat auch mal eine kleine Delle in seiner Karriere. Es fühlt sich so an, als würde ich so etwas gerade erleben", erklärte der BVB-Youngster gegenüber "ITV Sport". 

Vermutungen, die hartnäckigen Gerüchte um einen 120-Millionen-Euro-Wechsel zu Manchester United könnten ihn ablenken, wischte Sancho vom Tisch. "Nein, das denke ich nicht", so der Brite.

Für ihn gehe es jetzt einzig darum, wieder zu alter Stärke zu finden. In diesem Zusammenhang sei er froh, dass er Trainer habe, die weiterhin an seine Fähigkeiten glauben.

"Jedes Mal, wenn ich spiele, versuche ich einfach, mein Bestes zu geben", erklärte Sancho. Er sei froh, wenn er dem Team helfen könne. Ein paar Spiele habe er zwar nicht getroffen oder ein Tor vorbereitet, er wisse jedoch, dass er immer die Chance dazu habe und stelle diese Erwartung auch an sich selbst.

Für den BVB bestritt Sancho 2020/21 bislang neun Pflichtspiele. Dabei erzielte er immerhin zwei Tore und legte vier Treffer auf. Eine ordentliche Bilanz, die gegen die 40 Torbeteiligungen in 44 Pflichtspielen der letzten Saison allerdings abfällt.

Update 27.10.2020, 08:19 Uhr

Im Sommer konnte Manchester United Jadon Sancho trotz aller Bemühungen nicht aus seinem bis 2023 laufenden Vertrag bei Borussia Dortmund loseisen. Dennoch forcieren die Red Devils früher oder später wohl einen Transfer.

Wie "The Athletic" berichtet, hat ein Sancho-Deal gerade bei Teammanager Ole Gunnar Solskjaer nach wie vor oberste Priorität. Demnach gibt es bei ManUnited mittlerweile sogar einen Codenamen für die Bemühungen um den BVB-Youngster.

Angeblich wird beim Premier-League-Klub nur noch von "Projekt Nummer 7" - in Anlehnung an seine Trikotnummer - gesprochen, wenn es um Sancho geht.

Update 22.10.2020, 08:31 Uhr

Nach dem geplatzten Wechsel zu Manchester United ist Jadon Sancho noch längst nicht wieder in der Form vergangener Tage.

Zudem sorgte er zuletzt einmal mehr abseits des Platzes für Negativschlagzeilen: Am Abend nach dem Freiburg-Spiel leistete sich der offiziell grippegeschwächte Engländer einen Party-Ausrutscher - ohne Corona-Vorsichtsmaßnahmen und auf Fotos dokumentiert.

Bei den BVB-Teamkollegen bleiben Sanchos Eskapaden natürlich nicht unbemerkt. "Immer wieder" seien sie Thema in der Mannschaft, berichtet "Bild" - sicherlich keine gute Voraussetzung für eine gute Stimmung innerhalb des Kaders.

Update 19.10.2020, 10:19 Uhr

Die Gerüchteküche um Jadon Sancho brodelte im Sommer heftig und kühlt weiterhin nur langsam ab. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat sich nun ausgiebig zum Thema geäußert.

"Ich habe schon im Frühjahr gehört, dass Sancho weg ist. Überall habe ich das gelesen. Aber er ist da. Corona hat uns dabei weniger geholfen. Es gab einfach die Situation, dass wir mit ihm ein Agreement hatten. Vielleicht hat das ein Klub, der ihn haben wollte, falsch eingeschätzt und geglaubt, wir wären kompromissbereit", erklärte Watzke am Samstag im "ZDF-Sportstudio".

Konkret dürfte der 61-Jährige Manchester United gemeint haben, das beharrlich als heißer Anwärter auf einen Deal gehandelt wird. Allerdings sollen die Red Devils bis zum Schluss darauf gehofft haben, dass die Dortmundern von den unmissverständlich geforderten 120 Millionen Euro Abstand nehmen. 

Watzke machte allerdings wenig Hoffnung, dass man künftig einknicken könnte. "Wir hatten eine klare Linie und die werden wir auch im kommenden Sommer haben." Einen Abschied des Juwels schloss Watzke allerdings nicht aus. "In der heutigen Zeit kannst du nie sagen, dass ein Spieler total unverkäuflich ist. Aber dass wir niemanden abgeben wollen, ist auch völlig klar."

Update 13.10.2020, 19:31 Uhr

Viele Berater glauben zwar, dass Jadon Sancho den BVB nach dem geplatzten Sommer-Transfer zu Manchester United im kommenden Winter verlassen wird, dabei haben sie die Rechnung jedoch ohne die Dortmunder gemacht.

Wie die "Bild" erfahren haben will, werden die Schwarz-Gelben den Engländer in der kommenden Transferperiode unter keinen Umständen abgeben. Selbst, wenn ein Verein die so oft zitierte Wunschsumme in Höhe von 120 Millionen Euro bieten würde, wollen Hans-Joachim Watzke und Co. demnach hart bleiben.  

Update 10.10.2020, 18:49 Uhr

Das Sport-Portal "The Athletic" hat 18 Berater nach Ablauf des Sommer-Transferfensters die Frage gestellt: Welcher Deal geht im Januar über die Bühne? Mit großer Mehrheit (27 Prozent) folgte die Antwort: Jadon Sancho von Borussia Dortmund.

Ein nicht weiter namentlich genannter Spieleragent begründete: "Ich erwarte erneut viele Spekulationen um Sancho. Nach allem, was man aus dem Berater-Umfeld hört, will er bald den großen Wechsel. Ich glaube nur nicht, dass Manchester United ihn bekommen wird."

Jadon Sancho hat beim BVB noch Vertrag bis Sommer 2023. Sportdirektor Michael Zorc hatte während des Transfer-Sommers mehrfach öffentlich klargestellt, dass der Engländer nicht zum Verkauf steht.

Update 07.10.2020, 10:53 Uhr

Ein möglicher Wechsel von Jadon Sancho von Borussia Dortmund zu Manchester United war eines der großen Transferthemen des Sommers. Für 120 Millionen Euro hätten die Red Devils den Flügelflitzer bis zum 10. August unter Vertrag nehmen können, danach schloss der BVB die Tür. Dass United die Forderung der Borussen in diesem Sommer nicht erfüllte, hat angelblich auch künftige Chancen Manchesters auf einen Kauf des englischen Nationalspieles deutlich gesenkt.

Bezüglich der Chancen, Sancho im Sommer 2021 unter Vertrag zu nehmen, soll Manchester United inzwischen von gleich zwei Top-Klubs überflügelt worden sein: FC Liverpool und FC Bayern München. Das berichtet "Independent".

Der 20-Jährige sei "sehr gewillt" gewesen, ans Old Trafford zu wechseln, werde seine Optionen nun aber neu checken, heißt es. Dem Bericht zufolge gelten infolge der Neuausrichtung des Sancho-Lagers Bayern und Liverpool als Top-Kandidaten auf einen Deal nach der laufenden Saison.

Liverpool-Teammanager Jürgen Klopp schloss einen Transfer in diesem Sommer noch aus, betonte aber, dass Sancho das rote Trikot gut stehen würde. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge erklärte unlängst im "Bild.de"-Podcast "Phrasenmäher": "Hasan [Salihamidzic] hatte mal wahnsinnig großes Interesse an Sancho. Aber Sancho hat sich dann für Borussia Dortmund entschieden, weil er dort einfach mehr Spielzeit bekommt. Zu der Zeit hatten wir die Außen mit Ribéry und Robben besetzt. Da war jedem klar, dass es schwer werden würde, Stammspieler zu sein."

Update 06.10.2020, 17:00 Uhr

Der Wechsel-Posse um Jadon Sancho hat am Montagabend endlich ein Ende gefunden. Kaum ein Tag bis dahin verging, an dem nicht über die Verhandlungen zwischen Manchester United und dem BVB, die Ablösesumme, das Gehalt und Beraterprovisionen berichtet wurde. Das Portal "The Athletic" will nun herausgefunden haben, was sich wirklich hinter den Kulissen abspielte. 

Demnach war die Lage aus Sicht des englischen Rekordmeisters folgende: United glaubte schlicht nicht daran, dass die Dortmunder an ihrem Wunschpreis in Höhe von 120 Millionen Euro festhalten würden. Auch die vom BVB gesetzte Deadline (10. August) war in den Augen der United-Bosse nur ein Bluff. Die Engländer hofften, dass die Schwarz-Gelben im Millionen-Poker zuerst zucken und von ihren Forderungen abrücken würden. Eine folgenschwere Fehleinschätzung, wie heute bekannt ist.

Völlig falsch lag Manchester damit allerdings auch nicht. "The Athletic" will von namentlich nicht genannten Quellen erfahren haben, dass der BVB Jadon Sancho wohl auch nach dem 10. August noch verkauft hätte - wenn ein außergewöhnlich hohes Angebot eingegangen wäre. Die Rede ist von einer Summe in Höhe von 155 bis 165 Millionen Euro. Die Dortmunder hätten ihre Kehrtwende in diesem Fall mit der exorbitant hohen Ablöse rechtfertigen können, heißt es. 

Mit der Forderung von 120 Millionen Euro kam der BVB Manchester United jedoch schon zuvor entgegen. Laut "The Athletic" schwebte den Dortmundern von Beginn an eine Summe von knapp 150 Millionen Euro vor. Auch angesichts der Auswirkungen der Corona-Pandemie wurde diese Forderung dann aber reduziert.

Hinter verschlossenen Türen soll United über ein Angebot nachgedacht haben, dass inklusive "unrealistischen Bonuszahlungen" die 120 Millionen Euro erreicht hätte. Dieses Spiel spielten die Dortmunder allerdings nicht mit. Auch, weil der BVB angeblich davon ausgeht, im Sommer 2021 wohl noch eine deutlich höhere Ablösesumme für den Engländer zu kassieren.

Dass dies durchaus eine Option ist, legt die jüngste Meldung von "ESPN" nahe. Der US-Sender berichtet, dass sich sowohl Jürgen Klopp und der FC Liverpool als auch Zinédine Zidane und Real Madrid im nächsten Jahr um Sancho bemühen werden. Beide Klubs sollen schon mit der Borussia in Kontakt gestanden und erklärt haben, dass ein Angebot in diesem Jahr aufgrund der finanziellen Einschränkungen nicht infrage kommt. 

Update 04.10.2020, 09:04 Uhr

Obwohl Borussia Dortmund mehr als einmal vollkommen eindeutig Stellung zu den Gerüchten um einen Abgang von Jadon Sancho bezogen und erklärt hat, die Frist für einen Abschied des englischen Flügelstürmers sei unumstößlich verstrichen, reißen die Spekulationen nicht ab. Manchester United soll nach wie vor auf einen Last-Minute-Deal hoffen. Zwei Legenden der Red Devils sind sich aber einig: United braucht derzeit einen anderen Spielertypen dringender.

Sancho sei ohne Frage "ein Top-Spieler", er finde es jedoch "seltsam, dass er die oberste Priorität in den Transferplänen von Manchester United besitzt", erklärte der langjährige United-Angreifer Wayne Rooney. Mit Mason Greenwood, Marcus Rashford und Anthony Martial verfüge man am Old Trafford schließlich schon über ähnliche Spieler, die zudem ebenfalls noch jung sind, führte das Klub-Idol im Gespräch mit der "Times" weiter aus.

Die kolportierte Mega-Ablöse von über 100 Millionen Euro solle man stattdessen lieber in einen echten Neuner investieren, so Rooney, der den Red Devils Harry Kane von Tottenham Hotspur empfiehlt.

Ähnliche Töne schlägt mit Teddy Sheringham ein weiterer Ex-Stürmer von Manchester United gegenüber der "Sun" an. "Ich bin nicht sicher, dass Sancho die Antwort auf das ist, was Manchester United im Moment benötigt", so Sheringham. Schließlich verfüge man bereits über trickreiche, schnelle Flügelspieler, ein Mittelstürmer von Top-Format fehle im Kader allerdings noch.

Update 03.10.2020, 16:24 Uhr

Sportdirektor Michael Zorc hat vor der Partie gegen den SC Freiburg am Samstagnachmittag bei "Sky" erklärt, warum Borussia Dortund Jadon Sancho in dieser Transferperiode nicht mehr abgegeben wird.

"Er hat einen langfristigen Vertrag bei uns, er ist unser Spieler. Wir haben klare Absprachen mit ihm gehabt, dass er unter gewissen Umständen wechseln könnte, bis zu einem gewissen Zeitpunkt. Und dann ist die Tür zu. Ich bin standhaft geblieben, weil er ein herausragender Spieler ist und uns sportlich sehr guttut."

Update 01.10.2020, 07:33 Uhr

Dass Jadon Sancho am Mittwochabend bei der 2:3-Niederlage im Supercup gegen den FC Bayern fehlte, sorgte kurzzeitig - vor allem in Fankreisen - für Wirbel.

Die Sorge war groß: Sollte der BVB-Shootingstar die Schwarz-Gelben am Ende doch noch vor Wechselfrist in Richtung England verlassen? Schonte er sich etwa, um keine Verletzung zu riskieren?

All diese Annahmen wurden schnell von den Verantwortlichen der Borussia beseite gewischt. Sancho fehlte aufgrund eines Atemwegsinfekts.

Laut "kicker" können die BVB-Bosse den 5. Oktober kaum erwarten, denn dann dürften die Spekulationen um eine zeitnahe Rückkehr nach England zumindest für eine Weile Geschichte sein, wenn das Transferfenster an jenem Abend schließt.

Sportdirektor Michael Zorc und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke betonen seit nunmehr fast zwei Monaten, dass die intern gesetzte Frist für einen Wechsel bereits Anfang August abgelaufen ist.

In den letzten Tagen wurde der englische "Sky Sports News"-Reporter Gary Cotterill nach Dortmund geschickt, um genauer nachzuhören, wie es um einen Transfer von Sancho steht. Der bemitleidenswerte Reporter musste jedoch kleinlaut in seine Heimat funken: "Sie lachen darüber, dass wir in England immer noch an diesen Wechsel glauben."

Update 30.09.2020, 11:27 Uhr

Nach "Sky"-Informationen ist nach Wochen des Geplänkels nun das erste offizielle Angebot von Manchester United für Jadon Sancho beim BVB eingegangen.

Dieses belief sich demnach auf einen Sockelbetrag von 80 Millionen Euro, der durch Bonuszahlungen noch auf 100 Millionen Euro ansteigen kann. Die Dortmunder hätten diese Offerte allerdings abgelehnt, heißt es.

Diese Meldung passt zu Informationen der "WAZ", wonach der BVB in der Causa Sancho in diesem Sommer keinesfalls mehr gesprächsbereit sei - nicht einmal, falls United bis zum Ende der Transferperiode noch die vormals geforderten 120 oder sogar 150 Millionen Euro für den 20-jährigen Engländer bieten sollte.

Update 28.09.2020, 14:20 Uhr

Es wird ernst: Wie zahlreiche Journalisten übereinstimmend berichten, wird Manchester United in den kommenden Tagen eine finale Offerte für Jadon Sancho abgeben.

Sowohl Constantin Eckner, der unter anderem für die "BBC" und die "Times" schreibt, als auch Sam Pilger (u.a. "The Athletic" und "Forbes") verkündeten via Twitter, dass die Red Devils derzeit ein großes Paket schnüren, um den BVB doch noch von einem Verkauf Sanchos zu überzeugen.

Kurios: Laut "Manchester Evening News" will United das Angebot noch bis zum 1. Oktober (Donnerstag) hinauszögern, damit die mögliche Transfersumme erst ins letzte Jahresquartal fällt.

Update 25.09.2020, 07:30 Uhr

Zum x-ten Mal berichten englische Medien am Freitag von einem letzten Angebot von Manchester United für Jadon Sancho. Dabei wolle United-Boss Ed Woodward dem BVB deutlich zu verstehen geben, dass es sich um die absolut finale Offerte handeln werde.

Wie hoch fällt das Angebot aus? "Mirror" und "Daily Star" schreiben von 90 Millionen Pfund (ca. 98 Mio. Euro). Diese Summe will der englische Rekordmeister allerdings auch nicht in einem Rutsch bezahlen. Die Rede ist von einer Basisablöse in Höhe von 75 Millionen Pfund plus 15 Millionen in Form von Bonuszahlungen.

Die Chancen, dass der BVB schwach wird und dem Angebot zustimmt, sind allerdings weiterhin verschwindend gering. Abgesehen davon hatten die Dortmunder zuvor immer erklärt, den Engländer nicht für weniger als 120 Millionen Euro verkaufen zu wollen. Anfang August hatten die Schwarz-Gelben einen Transfer in diesem Sommer dann sogar kategorisch ausgeschlossen.

Update 22.09.2020, 21:45 Uhr

Manchester United hat die Hoffnung auf eine Verpflichtung von Jadon Sancho offenbar immer noch nicht aufgegeben. Obwohl der BVB einem Wechsel in der laufenden Transferperiode bereits einen Riegel vorschob, träumt der englische Rekordmeister noch immer von einer Unterschrift des Engländers.

Dass der Deal bis jetzt nicht über die Bühne gegangen ist, haben sich die Red Devils laut "Sky Sports" einzig und allein selbst zuzuschreiben. Schon vor Monaten soll United demnach über eine interne BVB-Deadline informiert gewesen sein. Diese lief ursprünglich nur bis zum 1. August. Da sich Manchester aber nicht rührte, verlängerten die Dortmunder die Deadline sogar noch bis zum 10. August.

Da sich United aber auch bis zum 10. August nicht beim BVB meldete, erteilten die Dortmunder dem Transfer endgültig eine Absage. In der BVB-Chefetage habe das gesamte Vorgehen der Red Devils für Kopfschütteln gesorgt, berichtet "Sky".

Nun könnte sich United laut des TV-Senders womöglich an einen letzten Strohhalm klammern. Dabei wäre der Klub allerdings auf die tatkräftige Unterstützung von Sancho angewiesen. Denn nur wenn der Youngster seinen Abschied mit allen Mitteln erzwingen und dem BVB mit einer Art Streik drohen würde, wäre ein Wechsel wohl noch möglich. Dass es so weit kommt, gilt allerdings als höchst nahezu ausgeschlossen.

Update 17.09.2020, 08:15 Uhr

Das Transfer-Theater um Jadon Sancho nimmt einfach kein Ende. Nachdem der Verbleib des Engländers beim BVB eigentlich schon sicher schien, berichtet die norwegische Zeitung "Dagbladet" nun, dass Manchester-Trainer Ole Gunnar Solskjaer vor Kurzem mit dem Youngster telefoniert und ihm versichert habe, der Transfer zum englischen Rekordmeister werde schon bald vollzogen werden.

Der Bericht widerspricht allerdings Meldungen in englischen Zeitungen, die zuletzt wiederholt schrieben, der Wechsel Sanchos sei vorerst auf Eis gelegt. Ob die Ablösesumme oder die Gehaltsforderungen und Berater-Boni dafür verantwortlich sind, ist nicht klar. 

Der BVB wird sich das Spektakel derweil weiter aus der Beobachterrolle anschauen. Die Verantwortlichen betonten in den letzten Wochen schließlich immer wieder, Sancho in diesem Sommer keinesfalls ziehen lassen zu wollen. 

Update 13.09.2020, 15:24 Uhr

120 Millionen Euro forderte der BVB für einen Transfer von Jadon Sancho in diesem Sommer - eine Summe, die Manchester United als wohl einziger ernsthafter Interessent für den englischen Offensiv-Star nicht berappen wollte.

Hintergrund der zögerlichen Herangehensweise der Red Devils an den Mega-Deal mit Sancho sei die Angst vor dem weiteren Verlauf der Corona-Krise, wie ein Insider gegenüber der "Sun" enthüllt.

"Corona ist zurück und alle haben große Sorge", wird die namentlich nicht genannte Quelle im Hinblick auf die steigenden Infektionszahlen in Europa zitiert. "Die meisten Klubs haben bereits ihr gesamtes Transfer-Budget aufgebraucht und die, die noch etwas übrig haben, scheuen davor zurück, in der aktuellen Situation größere Geschäfte abzuwickeln."

Der Insider erklärte weiter: "Was ist, wenn ein wichtiger Sponsor kommt und sagt, dass er nicht mehr zahlen kann? Soll man ihn dann verklagen?" Es gebe bei den Klubs zudem "Zweifel, ob die Champions und Europa League wie geplant stattfinden können", so die Quelle weiter.

Update 09.09.2020, 20:24 Uhr

Nachdem zuletzt mehrere englische Medien berichtet hatten, dass Manchester United weiter an einem Transfer von Jadon Sancho interessiert ist, legt der "Telegraph" nun nach.

Nach einem Bericht der britischen Zeitung ist den Red Devils der Durchbruch gelungen - zumindest auf Seiten von Sancho. Demnach haben sich der Spieler-Tross und ManUnited auf das Gehalt und die Provision für Berater und Vermittler geeinigt. Der Erfolg der Gespräche sei vor allem auf den Wechselwunsch des englischen Nationalspielers zurückzuführen, heißt es.

Allerdings stehe einem Deal noch die vom BVB geforderte Ablösesumme im Weg. Der Revierklub fordert rund 120 Millionen Euro für Sancho.

Update 08.09.2020, 07:20 Uhr

Wie sagte Jadon Sancho am Wochenende selbst so schön: "Medien sind Medien. Sie werden immer versuchen, eine Story zu schreiben." Scheint so, als hätte der BVB-Star Recht.

In England mehren sich in den letzten Tagen nämlich die Gerüchte, dass Manchester United trotz des BVB-Vetos noch nicht aufgegeben hat und Sancho noch in diesem Sommer verpflichten möchte.

Nachdem zuletzt schon das englische "Sky Sports" und die "Daily Mail" berichteten, dass die Red Devils einen weiteren Transfer-Anlauf vorbereiten, ziehen nun die "Manchester Evening News" nach.

Laut dem Blatt möchte United in diesem Fenster noch drei Spieler verpflichten. Top-Transferziel dabei: Jadon Sancho. Neben dem Dortmunder Shootingstar soll auch noch etwas in der Abwehr und in der Spitze passieren.

Update 05.09.2020, 20:52 Uhr

Jadon Sancho hat sich indirekt zu den aufkommenden Spekulationen um einen weiteren Transfer-Anlauf von Manchester United geäußert.

"Die Medien sind die Medien. Sie werden immer versuchen, eine Story zu schreiben", erklärte der BVB-Star gegenüber "Soccerbible". Er hingegen konzentriere sich allein auf Fußball. "Ich möchte nur das machen, was das Beste für mein Team ist und ich möchte am Ende des Tages Titel gewinnen."

Dass dreistellige Millionensummen mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden, sei zwar "ein nettes Gefühl", aber er schaue nicht großartig darauf, wie viel er wert sei.

"Für mich geht es darum, für die Mannschaft und für mich selbst wertvoll zu sein. Wenn ich ein schlechtes Spiel mache, dann fühle ich mich auch schlecht."

Deshalb versuche er, wann immer es geht, den Leuten zu zeigen, was er kann. Klappt das einmal nicht, fühle er sich richtig "schei*e", versuche sich zu verbessern und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Ein großer Ansporn bei Borussia Dortmund sei die Gelbe Wand, die Stehtribüne mit 25.000 Fans, die zum Stadion gehört, das ingesamt gut 80.000 Zuschauer fasst. Das Erlebnis sei einfach "verrückt", vor so vielen Zuschauern zu spielen sei "irre."

Update 05.09.2020, 8:55 Uhr

Mit dem Wechselverbot für Jadon Sancho hat der BVB eigentlich schon vor Wochen für Ruhe im Millionen-Theater gesorgt. Alles nur ein Bluff, sagen "Transfer-Experten" und Boulevard. Seit ein paar Tagen kursieren in England wieder zahlreiche Meldungen, denen zufolge Manchester United in diesem Sommer doch noch mal einen Anlauf starten möchte.

Auch laut "Sky Sports" ist der Engländer weiterhin das Ziel Nummer eins der Red Devils. Eine Einigung mit dem BVB sei bei einem potenziellen Deal noch das kleinere Problem, schreibt der Sender. Viel mehr bereiten dem englischen Rekordmeister sowohl die Gehaltsforderungen als auch die Berater-Provisionen Sorge. Diese seien in den Augen des Klubs "unverschämt".

Sollten sich die Parteien in Sachen Gehalt und Provision allerdings noch annähern, könnte ein Deal doch noch zustande kommen, spekuliert "Sky". Die ursprünglich vom BVB geforderte Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro ist demnach kein Problem für United, das mit Donny van de Beek bislang erst einen namhaften Neuzugang präsentierte

Update 04.09.2020, 07:49 Uhr

Zuletzt wurde es ruhig im Wechsel-Poker um Jadon Sancho. Stattdessen machte der BVB-Star eher in sportlicher Hinsicht mit technischen Kabinettstückchen in Testspielen und Trainings von sich reden. Doch nun heizen englische Medien die Gerüchteküche wieder an.

Nach Informationen der "Daily Mail" will Manchester United einen weiteren Anlauf bei Sancho wagen - und zwar überraschenderweise noch in dieser Transferperiode.

Wie die Zeitung berichtet, wollen die Verantwortlichen des Premier-League-Klubs dazu allerdings erst einmal klären, wie das Gesamtpaket am Ende ausfallen könnte. Heißt: Es wird genau geschaut, welche Gelder für Agenten-Boni und Vermittlungsgebühren eingeplant werden müssen. Danach soll ein weiterer Angriff auf den jungen Engländer erfolgen, indem United den Dortmundern ein offizielles Angebot unterbreitet.

Dass die Borussen dieses überhaupt in Erwägung ziehen würden, ist jedoch eher unwahrscheinlich, schließlich gilt seit dem 10. August ein Wechsel-Verbot für Sancho.

Für die Manchester-Fans offenbar kein Problem: Laut United-Legende Gary Neville sind die Anhänger der Red Devils gar nicht so heiß auf Sancho. "Die, mit denen ich gesprochen habe, sagen nicht, dass sie unbedingt Sancho wollen. Es gibt einige Spieler, wenn sie denn verfügbar sind, die United verbessern würden", so Neville gegenüber "Sky Sports".

Update 23.08.2020, 9:30 Uhr

Gute Nachrichten für den BVB und seine Fans: Der "Sunday Mirror" schreibt, dass Manchester United das Kapitel Jadon Sancho endgültig ad acta gelegt hat - zumindest für dieses Jahr. 

Die Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro hätte der englische Rekordmeister womöglich noch schultern können. Da der Gesamtbetrag inklusive Berater-Provision und Gehalt aber für Mehr-Kosten in Höhe von weiteren 110 Millionen Euro gesorgt hätte, ziehen sich die Red Devils vorerst aus dem Poker um den Engländer zurück, schreibt das Blatt.

Sollten es sich alle beteiligten Parteien nicht doch noch anders überlegen und die Forderungen zurückschrauben, wird United bis zum Sommer 2021 warten müssen, um den Deal unter Dach und Fach zu bringen.

Zuletzt wurde spekuliert, dass Manchester noch in diesem Jahr einen weiteren Versuch starten könnte, um den BVB und Sancho von einem Transfer zu überzeugen, obwohl die Dortmunder einen Wechsel kategorisch ausschlossen. Dieses Thema scheint sich nun endgültig erledigt zu haben. 

Update 22.08.2020, 10:55 Uhr

Über viele Monate beherrschte der mögliche Abschied von Jadon Sancho aus Dortmund die Schlagzeilen. Letztlich scheiterte der Transfer des Engländers zurück auf die Insel. Wirklich ruhiger ist es um seine Person aber nicht geworden. Im Rahmen der Vorstellung seiner neuen Mode-Kollektion verriet der 20-Jährige gegenüber "Soccerbible" nun, wie er selbst mit dem ganzen Theater umgeht. 

"Ich versuche, nicht zu sehr auf die Medienberichte zu achten. Wenn man damit anfängt, wird man sehr leicht abgelenkt. Das kann Spieler beeinflussen. Für mich geht es aber nur darum, auf dem Platz das Beste zu geben", sagte Sancho, der sich "jeden einzelnen Tag" verbessern will.

Wirklich traurig scheint der Engländer über den geplatzten Transfer nach Manchester nicht zu sein. "Für mich ist es wichtig, ein Lächeln im Gesicht zu haben und glücklich zu bleiben. Ich schaue nicht auf diese ganzen Nebengeräusche und halte meinen Kopf stattdessen unten, behalte meinen Fokus und verbessere mich jeden Tag."

Wohin ihn seine Karriere eines Tages führen soll, steht für Sancho außer Frage: an die Spitzen des europäischen Fußballs. Sobald er ein paar Weltfußballer-Titel abgeräumt habe, "habe ich erreicht, was ich in meinem Leben erreichen wollte". Natürlich gebe es aber auch andere Ziele, betonte der 20-Jährige: "Die WM gewinnen und die Champions League." 

Update 15.08.2020, 13:32 Uhr

In den vergangenen Tagen bestätigten die Bosse von Borussia Dortmund, dass der Verbleib von Jadon Sancho beim BVB "in Stein gemeißelt", ja "definitiv" sei und dass es keinen "Interpretationsspielraum" bei den Aussagen gebe. Die Statements kennt und zitiert auch der britische "Evening Standard". Demnach hat Manchester United die Hoffnung aber dennoch noch nicht aufgegeben.

Manchester United habe die inzwischen abgelaufene Transfer-Deadline des BVB (10. August) immer als "künstlich" empfunden und befinde sich weiterhin in Verhandlungen mit Sancho-Berater Emeka Obasi, heißt es in dem Bericht.

Priorität hat demnach immer noch die Verpflichtung Sanchos, das Leibchen mit der Nummer 7 soll für den 20-Jährigen bereit gehalten werden. 

Zudem schreibt der "Standard" von einer Shortlist der Red Devils, die fünf Kandidaten für die offensiven Flügel umfasst. Sancho ist die deutliche Nummer eins, es folgen Kingsley Coman vom FC Bayern und Ousmane Dembélé vom FC Barcelona. Die weiteren Spieler werden nicht aufgeführt. Ohnehin sollen man nur Sancho und Coman ernsthaft tätig werden.

Update 13.08.2020, 11:47 Uhr

Manchester United ist in seinem Werben um Jadon Sancho in diesem Sommer leer ausgegangen. Der BVB schob dem Transfer einen Riegel vor, weil die Red Devils nicht bis zum Stichtag 120 Millionen Euro auf den Tisch legten. Und Sancho selbst machte zuletzt keinen Hehl daraus, dass er gern noch eine weitere Saison beim BVB spielen möchte.

Kein Wunder: Das Angebot der United-Verantwortlichen an den Shootingstar der Schwarzgelben dürfte den 20-Jährigen wahrlich nicht vom Hocker gehauen haben, wenn man der "Daily Mail" glaubt.

Das Boulevard-Blatt will nämlich herausgefunden haben, dass die erste Gehaltsofferte zu Beginn des Jahres weit unter dem Salär lag, das Sancho beim BVB einstreicht. Bei einem Wechsel hätte er also Einbußen hinnehmen müssen.

Was die Red Devils zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch nicht wussten: Sancho hatte seinen Vertrag beim BVB klammheimlich bis 2023 verlängert - gepaart mit einer deutlichen Aufstockung seiner Bezüge.

Aber auch das zweite Angebot Monate später soll "nur" auf dem Niveau dessen gewesen sein, was der Youngster bereits in Dortmund einstreicht. Die "Daily Mail" geht hierbei von 210.000 Euro pro Woche aus, also aufs Jahr gesehen in etwa elf Millionen Euro. Verbessert hätte sich Sancho also auch in diesem Fall nicht.

Update 13.08.2020, 08:14 Uhr

Nachdem Sportdirektor Michael Zorc klarstellte, dass Jadon Sancho auch in der kommenden Saison bei Borussia Dortmund spielen wird, hat sich der junge Engländer nun auch zum BVB bekannt.

"Ich spiele gern mit dieser Mannschaft, es ist eine spezielle Truppe", sagte Sancho nach dem 6:0-Sieg im Testspiel gegen den österreichischen Bundesligisten SCR Altach zur "WAZ" und ergänzte: "Wir haben einige besondere junge Spieler, die dazukommen und ich bin sehr glücklich, mit ihnen auf dem Platz zu stehen und sie zu führen."

In Zukunft will Sancho auf und neben dem Platz mehr Verantwortung übernehmen und gerade für die jungen Spieler ein Vorbild sein. "Mir ging es einst wie ihnen: Ich weiß, wie schwierig es ist, wenn man neu zu den Profis kommt", erklärte der Offensivspieler: "Ich bin mit 17 dazugekommen, genau wie jetzt einige der Jungs. Ich habe das erlebt, was sie jetzt erleben, deswegen will ich ihnen helfen und sie führen."

Update 12.08.2020, 13:51 Uhr

Der BVB hat mit Jadon Sancho bis 2023 verlängert, bereits im vergangenen Jahr und im Geheimen. Eine Ad-hoc-Meldung des börsennotierten Klubs hatte es dazu nie gegeben, weshalb die Ausweitung des Arbeitspapiers auch erst jetzt und eher beiläufig durch Sportdirektor Michael Zorc zu Tage kam.

Gegen die Börsenpflichten hat Borussia Dortmund aber nicht verstoßen. "Eine Ad-hoc-Pflicht war im Fall der Vertragsverlängerung von Jadon Sancho nicht gegeben", sagte BVB-Mediendirektor Sascha Fligge zu "Sport1".

Laut der zuständigen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sei alles rechtens gewesen. "Wir sehen nach den uns derzeit vorliegenden Informationen darin eher keine Ad-hoc-Pflicht. Denn dem BVB fließen hierdurch weder Transfererlöse zu noch ergeben sich Auswirkungen auf die unmittelbar sportliche Qualität des Kaders", so die BaFin gegenüber dem TV-Sender.

Update 12.08.2020, 9:30 Uhr

Der Stachel des geplatzten Sancho-Transfers sitzt bei Manchester United tief. Klub-Legende Rio Ferdinand hat nun noch einmal tief in der Wunde gebohrt und gegenüber "BBC Radio" verdeutlicht, was den Red Devils entgeht.

"Manchester United sollte sich um die besten Spieler bemühen. Und Sancho ist fantastisch", so der ehemalige Abwehrspieler, für den Sancho der "beste junge Spieler des Planeten ist - ohne Ausnahme!"

Seine Ex-Klub brauche dringend Spieler, die die erste Elf verbessern, ergänzte Ferdinand: "Und ich denke, Sancho fällt in diese Kategorie." Und damit noch nicht genug. Er sei sich sogar sicher, dass der junge Engländer im nächsten Jahr noch besser werde, so der Ex-Profi. 

Update 11.08.2020, 8:12 Uhr

Trainer Ole Gunnar Solskjaer von Manchester United hat den angekündigten Verbleib von Jadon Sancho bei Borussia Dortmund nicht kommentieren wollen. "Ich kann mich nicht über Spieler anderer Mannschaften äußern, das wissen Sie, das mache ich nie", sagte Solskjaer in Köln nach dem Einzug ins Halbfinale der Europa League.

Wie der Sender "ESPN" mit Verweis auf nicht näher genannte Quellen berichtet, soll der Premier-League-Klub weiterhin fest entschlossen sein, den 20 Jahre alten englischen Nationalspieler doch noch in diesem Sommer zu verpflichten.

Laut "ESPN" sollen die Verantwortlichen bei United verstimmt sein über die schleppenden Verhandlungen und die finanziellen Forderungen der Dortmunder, die eine Ablösesumme von 120 Millionen Euro aufgerufen hatten.

"Transfer-Experte" Fabrizio Romano behauptet zudem, dass United erstaunt darüber ist, dass der BVB den Transfer offenbar über einen Agenten abwickeln wollte und nicht über Manchester United direkt. Dadurch seien die Verhandlungen in den Augen der Engländer unnötig in die Länge gezogen worden.

Update 10.08.2020, 17:00 Uhr

Es scheint, dass - bis auf Weiteres - ein Schlussstrich unter den Transfer-Poker rund um Jadon Sancho gezogen werden kann.

Nach der Ankunft von Borussia Dortmund im Trainingslager in der Schweiz hat BVB-Sportdirektor Michael Zorc unmissverständlich klargemacht, dass der umworbene Offensivstar in der kommenden Spielzeit für die Schwarz-Gelben auflaufen wird.

"Wir planen mit Jadon Sancho. Er wird nächste Saison bei uns spielen", sagte Zorc in einer Medienrunde und fügte an: "Die Entscheidung ist definitiv. Ich glaube, das beantwortet alle Fragen."

Gerüchte, dass Sancho in Folge seines Bleibens nun ein höheres Salär beziehen wird, um ihn milde zu stimmen, verwies Zorc ins Reich der Fabeln.

"Wir haben bereits im letzten Sommer das Gehalt an die Leistungsentwicklung von Jadon angepasst", stellte der 57-Jährige klar und verriet: "In dem Zusammenhang haben wir den Vertrag bis 2023 verlängert."

Die BVB-Verantwortlichen befinden sich also bei Sancho auch in einem Jahr, im Sommer 2021, weiterhin in bester Position und könn(t)en dann - bei zwei verbleibenden Vertragsjahren - weiterhin eine hohe Ablösesumme einstreichen.

Nach Informationen der "Ruhr Nachrichten" enthält der Kontrakt des begehrten Offensivmannes nämlich keine Ausstiegsklausel.


Mehr dazu: Die besten Netzreaktionen zum Sancho-Coup


Update 10.08.2020, 15:42 Uhr

Deadline abgelaufen, Abgang vom Tisch? Jadon Sancho hat am Montag mit dem BVB den Weg ins Trainingslager nach Bad Ragaz angetreten. Um 10:00 Uhr war der umworbene Engländer an Bord des Flugs von Dortmund nach St. Gallen. Der BVB bestätigte Sancho auch offiziell für den Kader, mit dem Trainer Lucien Favre in den kommenden Tagen in der Schweiz arbeiten wird.

Nach offizieller Lesart ist ein Wechsel des 20-Jährigen zu Manchster United in der noch bis zum 5. Oktober laufenden Transferperiode damit ausgeschlossen. BVB-Sportdirektor Michael Zorc soll sich laut "kicker" zeitnah zu dem Thema äußern.

Der Ex-Nationalspieler und heutige TV-Experte Dietmar Hamann glaubt derweil weiter an einen Wechsel von Jadon Sancho.

Bei einer Twitter-Fragerunde antwortete der 46-Jährige auf die Frage eines User, ob der BVB-Star nun bleiben wird, wo er doch mit ins Trainingslager geflogen ist, recht eindeutig.

"Er ist vertraglich an die Dortmunder gebunden, er kann also nicht viel tun", so Hamann, aber: "Letztendlich wird er doch wechseln." Er könne jedoch auch nur "raten", fügte der ehemalige Bundesliga-Spieler hinzu.

Update 10.08.2020, 05:50 Uhr

Findet der schier ewig anmutende Poker um die Zukunft von Jadon Sancho von Borussia Dortmund am Montag endlich sein (zumindest vorläufiges) Ende?

An diesem 10. August bricht der BVB zu seinem alljährlichen Trainingslager im Schweizer Örtchen Bad Ragaz auf. Bereits vor Wochen kündigte man an, die Causa Sancho bis zu diesen Zeitpunkt klären zu wollen. Das Datum soll eine Art Deadline für das Werben des heißesten Interessenten Manchester United markieren. 

Erwartet wird, dass BVB-Sportdirektor Michael Zorc offiziell Stellung bezieht und aufklärt, ob der 20-jährige Engländer in sein Heimatland zurückkehrt oder den Schwarz-Gelben weiterhin erhalten bleibt. Die Dortmunder betonten mehrfach, letzteres Szenario zu bevorzugen. Begleicht ManUnited allerdings die BVB-Schmerzgrenze von 120 Millionen Euro, wird man Sancho keine Steine in den Weg legen.

So oder so wird der Offensiv-Youngster auch 2020/21 alles geben. Das will der "kicker" aus dem Umfeld des Spielers erfahren haben. Sorgen, dass Sancho einen Abschied à la Ousmane Dembélé oder Pierre-Emerick Aubameyang durch Lustlos-Auftritte und Co. erzwingen will, muss man sich am Borsigplatz demnach nicht machen. Sancho werde sich vielmehr "mit gleicher Hingabe und gleichem Engagement für den Erfolg des BVB einzusetzen wie zuvor", schreibt das Fachmagazin.

Ins Reich der Fabeln verweist der "kicker" hingegen Meldungen, denen zufolge der BVB Sancho mit einer satten Aufbesserung seines Gehalts milde stimmen müsste. Weder die Dortmunder sollen eine Gehaltserhöhung offeriert, noch Sanchos Seite eine solche gefordert haben.

Update 09.08.2020, 16:09 Uhr

Ein in den sozialen Netzwerken aufgetauchtes Video hat die Spekulationen über einen Wechsel von Jungstar Jadon Sancho von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund zum englischen Rekordmeister Manchester United angeheizt.

Die Bilder zeigen Sancho bei einer Gartenparty am Samstagabend - offenbar in England. Darüber berichtete unter anderem die "Daily Mail".

Der BVB reagierte in Person von Mediendirektor Sascha Fligge am Sonntag gegenüber "Bild", sieht aber keinen Verstoß gegen die Corona-Auflagen. "Dass Spieler vor einem Trainingslager noch mal auf Heimatbesuch sind, ist üblich und in Ordnung, wenn es sich nicht um Risikogebiete handelt." Dies gelte auch für Jadon Sancho.

"Die Bilder, die uns bis jetzt gezeigt wurden, verstoßen aus unserer Sicht nicht gegen die aktuelle Corona-Schutzverordnung bzw. Hygienevorschriften", so Fligge weiter. In England sind derzeit private Veranstaltungen bis 30 Personen erlaubt.

Update 09.08.2020, 09:18 Uhr

Wechselt er zu Manchester United oder bleibt er bei Borussia Dortmund? Kaum ein Tag vergeht ohne neue Spekulationen um die Zukunft von Jadon Sancho. Im Podcast "The Transfer Window" wurde nun jedoch ein Umstand enthüllt, der nahelegt, dass sich Sancho auf einen Tapetenwechsel vorbereitet.

Demnach ist der 20-Jährige bereits einer WhatsApp-Gruppe beigetreten, über die sich die Stars von ManUnited austauschen. Auch abseits dieser Gruppe soll der Engländer schon lange in Kontakt zu einigen United-Profis stehen. 

Auch aus diesem Grund sind die Verantwortlichen laut "TTW" zuversichtlich, Sancho im Sommer zu bekommen. Angeblich glauben die Bosse des englischen Rekordmeisters, dass der BVB auf ihr Angebot eingehen wird.

Sancho selbst hat sich unterdessen einen kleinen Abstecher in seine Heimat erlaubt. In den Sozialen Medien tauchte am Samstag ein Video auf, das Sancho auf einer Party des britischen Hip-Hop-Duos Krept & Konan zeigt. 

Update 08.08.2020, 07:01 Uhr

Dem Vernehmen nach haben interessierte Vereine bis zum 10. August die Chance, mit einem Angebot für Jadon Sancho vom BVB den Zuschlag zu bekommen. Wird dabei die Forderung von 120 Millionen Euro gezahlt, könnte der Engländer in diesem Sommer wechseln.

Passiert dies nicht, wird Jadon Sancho bei Borussia Dortmund bleiben - und offenbar eine satte Gehaltserhöhung erwarten dürfen. Laut "Bild" soll der 20-Jährige künftig zehn statt sechs Millionen Euro im Jahr verdienen. Sein Vertrag läuft im Ruhrgebiet noch bis 2022.

Es wäre bereits die dritte Gehaltsanpassung für den Offensiv-Star, der sich im Kader der Borussia längst unverzichtbar gemacht hat. Mit dem neuen Jahressalär würde er zudem in die Reihe der Top-Verdiener der Schwarz-Gelben aufsteigen. Mats Hummels verdient dem Bericht zufolge derzeit ebenfalls zehn Millionen Euro im Jahr, nur Marco Reus streicht mit 13 Millionen Euro mehr ein.

Dennoch dürfte ein Wechsel zu Manchester United für Jadon Sancho weitaus lukrativer sein. Wie "Bild" außerdem berichtet, bietet der englische Rekordmeister 19,6 Millionen Euro Gehalt im Jahr.

Update 07.08.2020, 13:00 Uhr

Der BVB beharrt bei Jadon Sancho auf einer Ablöse in Höhe von 120 Millionen Euro. Während diese Summe die Verantwortlichen von Manchester United ins Grübeln bringt, glaubt Ex-Nationalspieler und Crystal-Palace-Profi Andros Townsend, dass der junge Engländer diesen Betrag wert ist.

"Jadon Sancho ist ein weltklasse Spieler, ein potenzieller Gewinner des Ballon d'Or", schwärmte Townsend gegenüber "Talksport" vom BVB-Profi: "Für einen Spieler in seinem Alter und mit seiner Qualität 120 Millionen Euro zu zahlen - ich denke, er ist mehr als das wert."

Er sei überzeugt davon, dass Manchester United ein "echtes Schnäppchen" landen würde, sollte der englische Rekordmeister Sancho für 120 Millionen Euro bekommen.

"Er bringt viel Kreativität mit, ist sehr schnell und begabt. Er kann auf beiden Flügeln spielen, ist beidfüßig und er hat im Ausland gespielt und kann mit dem Druck umgehen, seine Familie verlassen zu müssen. Für einen Jungen in seinem Alter hat er alles", erklärte Townsend. 

Update 06.08.2020, 17:18 Uhr

Das Rätselraten um die Zukunft von Jadon Sancho geht in die nächste Runde. Angeblich hat Manchester United bereits alle Mittel in die Wege geleitet, um den Engländer in den nächsten Tagen zu verpflichten. Kontakt mit dem BVB hat der englische Rekordmeister bisher aber noch nicht aufgenommen. 

Geht es nach United-Legende Paul Scholes, sollte das vorerst auch so bleiben. Der heute 45-Jährige würde nämlich einen anderen Spieler deutlich lieber bei seinem Ex-Klub sehen. 

Die Verpflichtung eines Außenstürmers sollte "keine Priorität" haben, sagte Scholes gegenüber "BT Sport". "Versteht mich nicht falsch, er [Sancho] ist ein außergewöhnlicher Fußballer. Er würde auch Liverpool, ManCity und den FC Barcelona verbessern. Er ist auch ein Torjäger und würde viele Tore erzielen, aber wir haben schon drei Außenstürmer, die Sancho sehr ähnlich sind. Sie sind vielleicht nicht so gut wie er, aber sie könnten es sein."

Statt Sancho würde Scholes lieber einen waschechten Mittelstürmer in Manchester sehen. In seinen Augen wäre Harry Kane der perfekte Kandidat für seinen ehemaligen Klub. Das Problem: "Wir brauchen einen Mittelstürmer, aber es scheint so, als ob Ole [Gunnar Solskjaer] diesen Typ Spieler gar nicht mehr haben möchte."

Update 05.08.2020, 22:08 Uhr

Täglich geistern neue Meldungen zu einem angeblichen Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United durch die Medien. Nun hat BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke einmal mehr klare Worte gefunden und mit den Gerüchten aufgeräumt.

"Zwischen Borussia Dortmund und Manchester United gab und gibt es in Sachen Sancho bisher keinerlei Kontakt", stellte Watzke im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" unmissverständlich deutlich - "auch nicht indirekt oder über angebliche Mittelsmänner". Damit reagierte Watzke auf einen Bericht von "Bild", nach dem Spielerberater Marco Lichtsteiner eingeschaltet worden sei, um bei den Verhandlungen zu helfen.

Ferner hat es laut Watzke "nie ein Angebot für Jadon gegeben". Der Revierklub habe dennoch "prophylaktisch die Ansage" gemacht, "was mindestens gezahlt werden müsste". Die Ablöseforderung, angeblich 120 Millionen Euro, sei Sancho und dessen Berater Emeka Obasi "kommuniziert" worden: "Ich erwarte da keine Schwierigkeiten. Jadon hat das akzeptiert, er ist ein sehr angenehmer, fairer Typ."

BVB-Sportdirektor Michael Zorc gehe derweil davon aus, "dass Jadon am Montag mit ins Trainingslager fährt und die kommende Saison bei uns spielt".

Update 05.08.2020, 07:32 Uhr

"Die Zeichen stehen auf Abschied", vermeldet die "Sport Bild" und vermutet, dass Jadon Sancho Borussia Dortmund noch in diesem Sommer in Richtung Manchester United verlassen wird. Offiziell verhandeln die Klubs demnach zwar derzeit nicht, im Hintergrund soll aber bereits an den Rahmenbedingungen des Deals gefeilt werden.

Die Interessen des BVB vertritt dabei angeblich Marco Lichtsteiner, Bruder von Ex-Juventus-Star Stephan. Der Spielerberater soll bereits beim Abschied von Ousmane Dembélé oder Pierre-Emerick Aubameyang die Fäden für die Borussen gezogen haben. Der Schweizer ist niemand, der in die Öffentlichkeit stürmt, verfügt aber über beste Kontakte in die englische Premier League und zu Sancho-Berater Emeka Obasi.

Dass es zu einer Einigung kommt, ist wohl auch daher wahrscheinlich, da der BVB zwar nicht von seiner Ablöseforderung von 120 Millionen Euro abrückt, eine Ratenzahlung des Betrags aber wohl durchaus in Betracht zieht.

Update 04.08.2020, 23:02 Uhr:

Wie englische Medien wie "BBC" und Co. übereinstimmend berichten, ist Manchester United weiterhin nicht bereit, die Ablösesumme in Höhe von 120 Millionen Euro, die Borussia Dortmund fordert, zu zahlen. Es deutet sich ein langwieriger Transferpoker zwischen den Klubs an.

Angeblich soll der BVB gewarnt worden sein, dass sich die Verantwortlichen der Red Devils auch bereits anderweitig umschauen. Den Dortmunder Bossen dürfte diese Drohung jedoch herzlich egal sein. Gibt es bis zum Start des Sommer-Trainingslagers in Bad Ragaz (Schweiz) am 10. August keine Einigung, soll Sancho auch 2020/2021 bei der Borussia bleiben.

Update 04.08.2020, 18:44 Uhr

Nachdem offenbar zwischen Jadon Sancho und Manchester United alles geklärt ist (siehe 13:17 Uhr), dürfte es nun spannend werden in den Verhandlungen zwischen BVB und Red Devils. Doch neben den Verantwortlichen von United dürften auch die Sportchefs von Manchester City genau hinsehen, was genau am Ende herauskommt. Denn der Ex-Klub des jungen Engländers würde bei einem Wechsel wohl kräftig mitverdienen.

Nach einem Bericht der "Times" streicht ManCity ungefähr 16 Millionen Euro ein, wenn Sancho tatsächlich zum Rivalen wechselt. Der "kicker" bestätigte die Information.

Angeblich hat sich der Klub von Pep Guardiola nämlich bei Sanchos Wechsel im Sommer 2017 eine Klausel zusichern lassen, nach der City 15 Prozent des Transfererlöses bei einem Weiterverkauf erhält.

Sancho wechselte damals für "nur" 7,84 Millionen Euro nach Dortmund. Nun ist eine Ablöse von 120 Millionen Euro im Gespräch.

Update 04.08.2020, 13:17 Uhr

Jetzt sind die Vereine am Zug! Nach "Bild"-Informationen ist die Einigung zwischen Jadon Sancho und Manchester United erfolgt.

Der Engländer hat angeblich einen unterschriftsreifen Fünf-Jahres-Vertrag vorliegen. Dieser soll ihm wöchentlich 340.000 Pfund garantieren - im Jahr wären das umgerechnet 17,6 Millionen Euro!

Laut "Bild" ist ein Durchbruch beim Thema Ablöse aber noch nicht in Sicht. Dem Boulevardblatt zufolge wollen die BVB-Bosse "nicht einen Millimeter von ihrer Minimal-Forderung abweichen". Ebenjene liegt bekanntermaßen bei 120 Millionen Euro.

Bei den Dortmunder Verantwortlichen um Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc sei bislang kein konkretes Angebot abgegeben worden, heißt es. Über Vermittler habe lediglich ein "Abtasten" stattgefunden.

Dabei drängt die Zeit für ManUnited: Der BVB soll eine Deadline für den Sancho-Deal festgelegt haben. Diese endet offenbar am 10. August. Ist bis dahin keine Einigung erzielt, muss der Youngster bleiben.

Update 04.08.2020, 09:36 Uhr

Der Wechsel von Jadon Sancho zu Manchester United rückt immer näher. Nach "Sky" berichtet auch die "Daily Mail" von einer bevorstehenden Einigung zwischen den Red Devils und ihrem Wunschspieler.

Entscheidend helfen könnte das eingesparte Gehalt von United-Flop Alexis Sánchez. Der Chilene, der in Manchester überhaupt nicht zurecht gekommen war, hat als Leihspieler bei Inter Mailand seine Form wiedergefunden und steht angeblich vor einem endgültigen Abschied aus Old Trafford.

Das üppige Salär des Angreifers, das bei rund 20 Millionen Euro pro Jahr liegen soll, würden die Red-Devils-Bosse dem Vernehmen nach postwendend in Sancho investieren. Zeitnah soll Bewegung in die Personalie kommen.

 

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