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"Das darf man schon ein bisschen genießen"

Frankfurt schwebt nach Bayern-Demütigung auf Wolke sieben

Eintracht Frankfurt hat gegen den FC Bayern einen historischen Erfolg gefeiert
Eintracht Frankfurt hat gegen den FC Bayern einen historischen Erfolg gefeiert
Foto: © Alex Grimm, getty
03. November 2019, 11:38

Der Kantersieg gegen den Rekordmeister euphorisierte Eintracht Frankfurt - aber nur kurz. In ein paar Tagen steht in der Europa League schon die nächste Herausforderung an.

Das "Riesenerlebnis" an einem "besonderen Tag" machte auch Adi Hütter "glücklich und stolz" - aber deutscher Meister? Eintracht Frankfurt? "Puuhhh", entfuhr es dem verblüfften Trainer der Hessen, "irgendwann ist immer mal eine Sensation möglich. Aber lassen wir die Kirche lieber im Dorf".

Das 5:1 (2:1) gegen den deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München war nämlich auch begünstigt von einer 80-minütigen Überzahl. Auch, aber nicht nur. Frankfurt erwischte einen "Tag wie gemalt", wie Flügelspieler Filip Kostic später sagte. Eine "once in a lifetime"-Gala, wie Torhüter Frederik Rönnow meinte, "mit der wir ihnen auch in voller Stärke Probleme bereitet hätten".

Mit einem Mann mehr auf dem Platz sah der erste Ligasieg gegen den schwächelnden Branchenprimus jedoch spielerisch leicht aus. Vor den Treffern von Filip Kostic (25.), Djibril Sow (33.) und David Abraham (49.) wurde glänzend kombiniert, das Tor von Martin Hinteregger (61.) resultierte aus einer eingeübten Standardsituation und dem Schlusspunkt von Goncalo Paciencia (85.) ging ein phänomenales Dribbling von André Silva voraus.

Eintracht Frankfurt will Gala gegen FC Bayern "schon ein bisschen genießen"

"Es lief sehr vieles sehr gut", sagte der ehemalige Münchner Sebastian Rode, der im SGE-Trikot wieder aufblüht und eine solche Situation nicht kannte: "Gegen die Bayern ist man ja eigentlich klar hinten. Das darf man dann schon ein bisschen genießen."

Aber keinesfalls zu lang und intensiv, wenn die nächsten Herausforderungen schon warten. Die Begegnung in der Europa League bei Standard Lüttich am Donnerstag und das Spiel beim SC Freiburg am Sonntag sind für die Frankfurter Vielspieler die Partien Nummer fünf und sechs binnen 18 Tagen, vor allem in Lüttich muss wieder eine Top-Leistung erbracht werden.

Ein Erfolg könnte auf dem Weg in die K.o.-Runde laut Rode der vorentscheidende "Meilenstein" sein, ein Unentschieden oder gar eine Niederlage würden das Rennen um das begehrte Ticket für die Zwischenrunde wieder völlig offen gestalten. "Wir lieben die europäischen Nächte, deshalb gehen wir das mit vollem Fokus an", versprach Rönnow. Und mit großem Selbstvertrauen.

Ein sicherer Tabellenplatz im Mittelfeld mit Blick nach oben, der Einzug in das Pokal-Achtelfinale - Frankfurt hat seine Wochen der Wahrheit bislang mit Bravour gemeistert. "Unsere Qualität ist, denke ich, noch besser als im vergangenen Jahr", sagte Rode, und Sportvorstand Fredi Bobic erinnerte stolz: "Das Spiel gegen die Bayern war wieder ein Ausrufezeichen."

 

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