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Kritik an BVB-Neuzugang "zu schnell und zu hart"?

Zorc vergleicht Brandt mit Lewandowski

01.11.2019 12:23
Julian Brandt avancierte gegen Gladbach zum BVB-Matchwinner
© Jörg Schüler, getty
Julian Brandt avancierte gegen Gladbach zum BVB-Matchwinner

Julian Brandt war mit seinem zwei Toren am Mittwoch gegen Borussia Mönchengladbach der Matchwinner für Borussia Dortmund. Sportdirektor Michael Zorc sieht beim Neuzugang Parallelen zu den Ex-BVB-Stars Robert Lewandowski und Ilkay Gündogan.

"Julian hat nach der einen oder anderen unglücklichen Situationen sein Selbstbewusstsein behalten, eine gute zweite Hälfte gespielt und unser Spiel gedreht", sagte Zorc der "WAZ". "Er hat nach der Pause immer wieder versucht, in torgefährliche Bereiche zu kommen. Ihn nach seinen Toren so jubeln zu sehen, hat uns alle extrem gefreut."

Die Kritik an Brandt in den Wochen vor dem Gladbach-Spiel missfiel Zorc. "Mir werden diese negativen Urteile heute im Zeitalter von Social Media viel zu schnell und zu hart gefällt. Erinnern wir uns doch alle mal an das erste BVB-Jahr von - beispielsweise - Robert Lewandowski und Ilkay Gündogan zurück. Sie haben auch eine Eingewöhnungszeit benötigt und sind zu Weltklassespielern gereift", sagte das Dortmunder Urgestein.

Lob zollte Zorc auch Dan-Axel Zagadou, der gegen Gladbach im Abwehrzentrum zu seinem Startelfdebüt in der laufenden Saison kam. Der Franzose habe ihm "sehr gut gefallen", konstatierte der Manager. "Natürlich hängt er in der Entstehung des Gegentores mit drin, aber seine Körperlichkeit, seine Aufbaupässe, seine Ruhe – das war alles sehr prägend. Und zwar über die gesamte Spielzeit hinweg. Er hat keine leichte Zeit hinter sich, hat selten gespielt. Es ist nicht selbstverständlich, dann so eine Leistung zu bringen."

Insgesamt zeigte sich Zorc nach einigen schwachen Spielen zuletzt zufrieden mit dem Auftritt des BVB im Borussen-Duell. "Das war ein deutlicher Schritt in die richtige Richtung. Wir haben verdient gewonnen. Das zeigen übrigens auch alle relevanten Daten: Wir sind mehr gelaufen als der Gegner, haben mehr Sprints angezogen, mehr Tempoläufe gezeigt, wir hatten mehr als doppelt so viele Torschüsse und mehr Ballbesitz." Der "unbedingte Wille, das Spiel nach dem Rückstand noch zu drehen" sei zudem "jederzeit spürbar" gewesen, lobte der 57-Jährige.

 

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