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DSV-Asse fahren beim Weltcup-Auftakt hinterher

Auf Hirschers Spuren: Pinturault siegt erneut in Sölden

27.10.2019 13:57
Alexis Pinturault gewinnt den Weltcup-Auftakt in Sölden
© Alain Grosclaude/Agence Zoom, getty
Alexis Pinturault gewinnt den Weltcup-Auftakt in Sölden

Die deutschen Skirennläufer haben zum Auftakt des Weltcups im österreichischen Sölden enttäuscht und beim Sieg von Alexis Pinturault eine Top-10-Platzierung deutlich verpasst.

Beim traditionellen Riesenslalom von Sölden kam Stefan Luitz nur auf Platz 16, Alexander Schmid landete als zweiter Athlet des Deutschen Skiverbandes auf dem 27. Platz. Tags zuvor hatte auch Mit-Favoritin Viktoria Rebensburg als 13. gepatzt und die vorderen Plätze klar verpasst.

"Die Zugpferde sind noch nicht so weit, wie wir uns das vorgestellt haben", resümierte der deutsche Alpinchef Wolfgang Maier. Luitz fehlten auf den souveränen Sieger Alexis Pinturault aus Frankreich 1,83 Sekunden. "Heute hat einfach die Gnadenlosigkeit ein bisschen gefehlt, die die anderen an den Tag legen. Aber ich weiß, was ich zu tun habe", sagte Eder Allgäuer. Maier meinte: "Man hätte schon damit gerechnet, dass man mit dem Stefan unter den besten zehn drin ist."

Erstmals seit Herbst 2002 reist das deutsche Team ohne einen Platz unter den Top zwölf vom Auftakt auf dem Rettenbachgletscher ab.

Luitz freut sich nun auf den nächsten Riesenslalom im Dezember in Beaver Creek, wo er vor einem Jahr seinen bislang einzigen Sieg gefeiert hatte - den er nach einem langen juristischen Verfahren dann auch behalten durfte. "Man darf ja auch nicht vergessen mit meinen ganzen Verletzungen und der Zeit, die ich verloren habe, kann ich, denke ich, schon einigermaßen zufrieden sein", sagte Luitz.

Pinturault auf Hirschers Spuren

Alexis Pinturault, der nach dem Rücktritt des achtmaligen Gesamtweltcupsiegers Marcel Hirscher (Österreich) neben Henrik Kristoffersen (Norwegen) als erster Anwärter auf die große Kristallkugel gilt, fuhr in 2:14,14 Minuten vor seinem Landsmann Matthieu Faivre (0,54 Sekunden zurück) zum Sieg. Für den 28-Jährigen war es der 21. Weltcup-Erfolg.

Dritter wurde Zan Kranjec (Slowenien/0,63). Routinier Ted Ligety belegte hinter seinem Landsmann Tommy Ford USA überraschend den fünften Platz. Kristoffersen enttäuschte auf Rang 18. Fritz Dopfer und Bastian Meisen waren im Finale nicht mehr dabei. 

Luitz freut sich nun auf den nächsten Riesenslalom im Dezember in Beaver Creek, wo er vor einem Jahr seinen bislang einzigen Sieg gefeiert hatte - den er nach einem langen juristischen Verfahren dann auch behalten durfte. "Man darf ja auch nicht vergessen mit meinen ganzen Verletzungen und der Zeit, die ich verloren habe, kann ich, denke ich, schon einigermaßen zufrieden sein", sagte Luitz.

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