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"Nicht mal amateurhaft"

Vettel kritsitiert F1-Startüberwachung

24.10.2019 22:50
Sebastian Vettel sieht dringend Handlungsbedarf beim Startprozedere
© Clive Mason, getty
Sebastian Vettel sieht dringend Handlungsbedarf beim Startprozedere

Die Ferrari-Piloten leisten am Donnerstag beim Großen Preis von Mexiko 2019 erst einmal Abbitte. Nachdem Charles Leclerc bereits seine Strafe als gerechtfertigt bezeichnet hat, findet auch Sebastian Vettel indirekt, dass er eine Strafe verdient hätte.

Er kritisiert, dass ihn subamateurhafte Methoden zur Startüberwachung vor einer Strafe in Suzuka bewahrt haben.

Der Ferrari-Pilot spart nicht mit Kritik: "Unterm Strich ist unser System, einen Frühstart nachzuweisen, nicht mal amateurhaft. Die Formel 1 muss sich an der Leichtathletik ein Beispiel nehmen, wo es relativ klar geregelt ist. Bei uns gibt es zu viel Toleranz." Mit anderen Worten: Auch Vettel findet, dass er eigentlich eine Strafe verdient hätte.

Er spricht auch den bis heute legendären Raketenstart von Valtteri Bottas auf dem Red Bull Ring 2017 an: "Ich bringe gerne das Beispiel vor zwei Jahren in Österreich auf. Beim Start in Suzuka war es interessanterweise ähnlich oder gleich. Der Mensch hat eine gewisse Reaktionszeit, die er nicht unterschreiten kann." Mit anderen Worten: Auch Bottas' Start war 2017 eigentlich ein Fehlstart.

Was er selbst zu seinem verpatzten Start sagt? "Ich hatte mit Sicherheit meinen Fehler. Profitiert habe ich davon nicht, aber es war trotzdem ein Fehler. Ich habe unterm Strich einen Platz verloren. Ich weiß nicht, wie viele Starts ich schon absolviert habe. Vorher ist mir das noch nicht passiert. In dem Fall spricht die Statistik mal für mich."

 

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