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Gelder werden frei

Denkt Schalke über einen Winterwechsel von Rashica nach?

29.10.2019 09:50
Soll beim FC Schalke 04 hoch im Kurs stehen: Milot Rashica von Werder Bremen
© Christian Kaspar-Bartke, getty
Soll beim FC Schalke 04 hoch im Kurs stehen: Milot Rashica von Werder Bremen

Elf Treffer erzielte Milot Rashica von Werder Bremen im Kalenderjahr 2019 in der Bundesliga bereits - zwei mehr als BVB-Star Jadon Sancho. Kein Wunder, dass größere Klubs den kosovarischen Angreifer längst auf dem Zettel haben - darunter angeblich RB Leipzig und allen voran der FC Schalke 04.

Nachdem die "Sport Bild" Mitte der letzten Woche berichtet hatte, dass sich die Königsblauen mit Rashica beschäftigen, bringt "Bild" den Werder-Angreifer am Dienstag konkret mit einem Winterwechsel nach Gelsenkirchen in Verbindung.

Weil sich Schalkes Einkaufsbudget durch die Vertragsauflösung mit Ex-Coach Domenico Tedesco (hat bei Spartak Moskau angeheuert) verbessert hat und sich möglicherweise weiter vergrößert, wenn der Klub es schafft, Nabil Bentaleb in der kommenden Transferperiode von der Gehaltsliste zu streichen, wären im Winter wohl circa zwölf Millionen Euro frei.

Hinzu könnten Prämien aus dem DFB-Pokal kommen, falls Schalke am Dienstagabend das Achtelfinale erreicht. 

Insgesamt würden also laut dem Boulevard-Blatt rund 13 Millionen dafür sorgen, dass Schalke intensiver über einen Wintertransfer von Rashica nachdenken kann, um die Probleme im Angriff zu lösen. 

Jene Summe, die "Bild" nennt, dürfte aber bei Weitem nicht ausreichen, um den Stürmer mit Vertrag bis 2022 aus Bremen loszueisen. Der Kosovare gehört aktuell zu den Shootingstars der Liga, Werder wird den 23-Jährigen nicht unter Wert abgeben - im Winter schon gar nicht. 

Werder will mit Rashica verlängern

Passend dazu vermeldete die "Sport Bild" zuletzt, dass Benfica im vergangenen Sommer bereits 18 Millionen Euro für Rashica geboten haben soll. Die portugiesische Liga reizte den Senkrechtstarter aber nicht und so blieb es bei einer losen Kontaktaufnahme. Lediglich ein Wechsel nach Spanien, Italien, England oder ein Verbleib in der Bundesliga könnten Rashica locken, heißt es.

Werder hat den Kampf um seinen Leistungsträger trotz der hochkarätigen Konkurrenz allerdings noch nicht aufgegeben.

Ein Angebot zur Verlängerung seines ohnehin erst 2022 auslaufenden Vertrags liegt Rashica längst vor. Bislang gibt es jedoch keine Einigung zwischen den Parteien.

Differenzen soll es in den Verhandlungen vor allem noch um die Höhe der Ausstiegsklausel im neuen Kontrakt des Stürmers geben. Während das Rashica-Lager die festgelegte Ablösesumme gerne niedrig ansetzen würde, ist Werder daran interessiert, eine möglichst hohe Kaufoption zu vereinbaren.

"Wir haben besprochen, uns erneut zusammenzusetzen und für alle Beteiligten eine gute Lösung zu finden", sagte Werders Sportchef Frank Baumann.

 

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