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Reserverolle eine Macht-Demonstration?

Kovac über Müller: "Will kein Exempel statuieren"

22.10.2019 09:04
Beim FC Bayern nicht mehr ein Herz und eine Seele: Niko Kovac und Thomas Müller
© Alexander Hassenstein, getty
Beim FC Bayern nicht mehr ein Herz und eine Seele: Niko Kovac und Thomas Müller

Niko Kovac hat dementiert, mit dem Umgang mit Thomas Müller seine Macht als Trainer des FC Bayern München demonstrieren zu wollen.

"Der Trainer hat hier immer das Sagen. Das war vor meiner Zeit so, das ist jetzt so, das wird in Zukunft so sein. Der Trainer ist verantwortlich. Wir haben einen 19er-Kader, haben drei Verletzte und jeder einzelne Spieler ist wichtig. Das gilt natürlich auch für Thomas. Ich will kein Exempel an irgendeinem Spieler statuieren", sagte Kovac gegenüber "Sky".

Müller wartet beim deutschen Fußball-Rekordmeister seit sechs Pflichtspielen auf einen Startelf-Einsatz. Es sei allerdings "gut möglich", dass der Weltmeister von 2014 in der Champions League bei Olympiakos Piräus von Beginn an auflaufe, so Kovac.

Festlegen wollte sich der Kroate jedoch noch nicht: "Ich habe da schon meine Gedanken im Kopf, weiß in welche Richtung es geht. Aber der Gegner hört zu, deswegen werde ich nicht verraten, wer wo spielt."

Zuletzt hatte auf Müllers Idealposition zentral hinter den Spitzen Neuzugang Philippe Coutinho gespielt. Auf den Offensivflügeln sind die Youngster Serge Gnabry und Kingsley Coman gesetzt.

 

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