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80-Millionen-Mann spielte nach Verletzung für Frankreich

FC Bayern lenkt offenbar im Hernández-Zoff ein

16.10.2019 09:32
FC Bayern lenkt im Zoff um Lucas Hernández ein
© Lars Baron, getty
FC Bayern lenkt im Zoff um Lucas Hernández ein

Rekordmeister FC Bayern München hat im Zoff um die Abstellung von Lucas Hernández offenbar das Kriegsbeil mit dem französischen Fußball-Verband begraben.

Wie "Bild" berichtet, seien die Münchner über den Startelf-Einsatz des zuletzt angeschlagenen Abwehrspielers am Montag gegen die Türkei im Vorfeld informiert worden.

Darüber, dass Hernández beim 1:1 der Équipe Tricolore in der EM-Qualifikation sogar durchspielte, sei der FC Bayern "zwar nicht begeistert" gewesen, heißt es in der Meldung weiter. Die Verantwortlichen hätten die Entscheidung der Franzosen aber akzeptiert.

Zuvor hatten die Bayern mehrfach ihr Unverständnis über die Nominierung des 23 Jahre alten Weltmeisters geäußert. Hernández hatte den Münchnern wegen einer Stressreaktion in seinem im Frühjahr operierten Knie gefehlt. Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt hatte sich vor diesem Hintergrund sogar mit einem Brandbrief an Frankreichs Verband gewandt.

Letztlich schonte Nationaltrainer Didier Deschamps den 80-Millionen-Mann im ersten Spiel der Länderspielpause gegen Island noch - und unterzog ihn in der wichtigen Partie gegen die Türken einem echten Härtetest, den Hernández offensichtlich unbeschadet überstand.

 

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