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Glück im Unglück für Ferrari

FIA gesteht: Lerclerc hätte härter bestraft werden müssen

16.10.2019 08:26
Charles Leclerc wurde in Suzuka nicht hart genug bestraft
© Charles Coates, getty
Charles Leclerc wurde in Suzuka nicht hart genug bestraft

Glück im Unglück für Charles Leclerc: Obwohl der Ferrari-Pilot beim Großen Preis von Japan nachträglich bestraft wurde, kam der Monegasse noch glimpflich davon. Die FIA bestätigte, dass der 22-Jährige eine wesentlich härtere Strafe hätte bekommen müssen.

Nach seiner Start-Kollision mit Max Verstappen setzte Charles Leclerc das Rennen in Suzuka zunächst mit einem defekten Frontflügel fort. Obwohl das Team ihn an die Box beorderte, fuhr der Monegasse zweimal an der Boxeneinfahrt vorbei. Schließlich löste sich ein Teil des Flügels und zerschmetterte den Rückspiegel des hinter ihm fahrenden Lewis Hamilton. 

Für sein Vergehen bekam Leclerc nach dem Rennen eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Nun gab die FIA bekannt, dass der Ferrari-Pilot wesentlich härter hätte bestraft werden müssen.

Das Reglement sieht für so einen Fall eine Zehn-Sekunden-Stopp-And-Go-Strafe vor, wenn die Strafe während des Rennens angetreten wird. Sollte die Strafe nicht während des Rennens angetreten werden, hätten Leclerc nach der Zieldurchfahrt 30 statt nur zehn Sekunden aufgebrummt werden müssen.

Durch die Zehn-Sekunden-Strafe rutschte Leclerc im Endklassement vom sechsten auf den siebten Platz ab. Hätte der Ferrari-Pilot eine 30-Sekunden-Strafe bekommen, wäre er in der Endabrechnung nur auf Platz 13 gelandet. 

 

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