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Schlotterbecks vor Brüderduell - Online-Sportwetten sehen SCF knapp vorne

18.10.2019 11:06
Keven (l) trifft auf seinen Bruder Nico Schlotterbeck
© dpa
Keven (l) trifft auf seinen Bruder Nico Schlotterbeck

Keven und Nico Schlotterbeck sehen den Familienfrieden vor ihrem ersten Bruderduell in der Fußball-Bundesliga nicht gefährdet.

"Aber ich bin mal gespannt, für wen die ganze Familie ist. Ich weiß nicht, für wen unsere Eltern sind, die sich normalerweise an den Wochenenden bei unseren Spielen aufteilen, und welche Trikots sie tragen werden", sagte Nico Schlotterbeck vom SC Freiburg im Interview des "kicker".

Am Samstag tritt der 19-Jährige mit den Breisgauern beim 1. FC Union Berlin mit seinem drei Jahre älteren Bruder Keven an. Für ihren Vater "wäre es wohl am besten, wenn es unentschieden ausgeht und beide Jungs gut spielen", sagte Keven.

Früher "wurde viel gegrätscht"

Bis zum Sommer waren beide Abwehrspieler noch gemeinsam in Freiburg aktiv, doch Keven wurde für die laufende Spielzeit an den Aufsteiger aus der Hauptstadt ausgeliehen. "Nur früher im Garten" hätten sie bislang gegeneinander gespielt, sagte Nico und ergänzte: "Da wurde viel gegrätscht."

Während der Vater sie immer angestachelt hätte, musste die Mutter schlichten. "Die musste uns einfangen. Da hatte sie es schwer mit uns dreien", sagte Keven, der bislang in vier Partien für den Tabellen-16. Union zum Einsatz kam. Nico lief bei den Viertplatzierten Freiburgern in dieser Saison drei Mal auf.

Das Verhältnis der Brüder sei mittlerweile "sehr gut", sagte Keven. Früher sei das durchaus anders gewesen. "In den vergangenen Jahren hat er sich stetig gesteigert und ist immer netter zu mir geworden. Früher war er eine kleine Bazille, kann man sagen", sagte der 22-Jährige über Nico: "Aber er ist erwachsen geworden."

Letztes Duell liegt dreieinhalb Jahre zurück 

Tabellarisch gesehen geht Freiburgs Nico Schlotterbeck eindeutig als Favorit in das Duell mit dem Aufsteiger aus der Hauptstadt. Auch die Online-Wettanbieter sehen die Breisgauer vorne, wenn auch mehrheitlich nur ziemlich knapp. Auf Vergleichsportalen wie Sportwetteonline.de treten die besten Online-Wettanbieter für Partien der Bundesliga gegeneinander an.  

Während die Eisernen aus den ersten sieben Spielen lediglich vier Punkte geholt haben und gegenwärtig auf dem 16. Tabellenplatz rangieren, klopft das Team von Cheftrainer Christian Streich bislang ganz oben in der Tabelle an.

Geteilter vierter Tabellenplatz lautet die bisherige Bilanz der Breisgauer, die nur zwei Zähler weniger als der Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach zu Buche stehen haben. 

Das letzte Pflichtspiel der beiden Klubs liegt übrigens knappe dreieinhalb Jahre zurück: In der Zweitliga-Spielzeit 2015/2016, an deren Ende der SC Freiburg den Wiederaufstieg in das deutsche Fußball-Oberhaus klarmachte, gab es am 34. Spieltag einen 2:1-Heimsieg für die Berliner. 

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