Anzeige

O-Töne zum Sieg in Estland

Stimmen: "Die Rote Karte hat unserem Spiel geschadet"

13.10.2019 23:24
Niklas Süle musste sich "erstmal fangen"
© Lars Baron, getty
Niklas Süle musste sich "erstmal fangen"

Mit seinem ersten Doppelpack hat Ilkay Gündogan die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nach der schnellsten Roten Karte ihrer Geschichte wieder auf EM-Kurs gebracht. Der Mittelfeldspieler, der vor dem Anpfiff im Internet noch für Wirbel gesorgt hatte, führte das Team von Bundestrainer Joachim Löw mit zwei abgefälschten Schüssen in Unterzahl zum 3:0 (0:0)-Sieg beim Fußball-Zwerg Estland. Die Stimmen zum Spiel:

Joachim Löw (Bundestrainer): "Ich bin natürlich froh, es war ein schweres Stück Arbeit. Wir mussten uns, nachdem wir dezimiert waren, erst einmal fangen. Das Entscheidende war, dass wir nicht nervös geworden sind und die Tore erzielt haben.

Manuel Neuer (Kapitän): "Wir spielen nach einer Viertelstunde in Unterzahl, dann ist alles schwieriger, man muss sich neu orientieren. Ich fand die Leistung deshalb nicht blamabel. Es war eine Frage der Zeit, wann die Tore fallen, irgendwann haben wir sie geknackt."

Timo Werner: "Es war ein schweres Spiel. Am Ende ist es ein verdienter Sieg. Wir haben uns gute Torchancen herausgespielt und hinten nichts mehr anbrennen lassen. In der Nationalmannschaft hat es bei mir in den letzten Monaten etwas gehapert, ich bin froh, dass ich heute ein Tor erzielen konnte."

Niklas Süle: "Die Rote Karte hat unserem Spiel geschadet, danach mussten wir uns erst einmal fangen und überlegen, wie wir die Esten knacken können."

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige