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Trotz Patzer: Hecking nach HSV-Debüt von Ewerton zufrieden

12.10.2019 14:17
Beim Test gegen Braunschweig kam Ewerton erstmals für den HSV zum Einsatz
© Selim Sudheimer, getty
Beim Test gegen Braunschweig kam Ewerton erstmals für den HSV zum Einsatz

Das Warten hat ein Ende: Nach seinem Transfer zum HSV durfte Innenverteidiger Ewerton im Test gegen Eintracht Braunschweig erstmals für die Rothosen ran. Für den Neuzugang endete damit eine lange Leidenszeit.

Eine Syndesmosebandverletzung hatte den 30-Jährigen zuvor monatelang außer Gefecht gesetzt. Kein guter Start für Ewerton, der im Sommer vom 1. FC Nürnberg in die Hansestadt gewechselt war.

"Ich bin einfach froh, wieder zu spielen. Endlich! Immer die anderen spielen zu sehen und nur zugucken zu können, das war schwer", zitierte die Hamburger "MOPO" den Abwehrmann nach dem 2:2 in Braunschweig.

Dass Ewerton nach seiner Zwangspause noch die nötige Spielpraxis fehlt, wurde beim ersten Gegentreffer deutlich: Der Routinier passte den Ball ohne Bedrängnis zum Gegner, der den Fauxpas postwendend bestrafte.

Für HSV-Coach Dieter Hecking jedoch kein Beinbruch. "Man hat total gesehen, dass er, wenn er richtig fit ist, uns richtig gut tut. Mit welcher Abgezocktheit der da hinten drin steht!", schwärmte der 55-Jährige. Allerdings habe Ewerton "manchmal im Passspiel noch ein bisschen brasilianische Leichtfertigkeit", schmunzelte Hecking, der seinen Schützling langsam aufbauen will.

Im Top-Spiel gegen Arminia Bielefeld am kommenden Spieltag wird Ewerton deshalb noch nicht dabei sein. "Das kommt zu früh. Wann er dabei sein wird, kann ich noch nicht abschätzen", sagte Hecking.

 

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