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Lange Leidenszeit vor dem Ende

Doucouré will nicht mehr Gladbachs Pechvogel sein

10.10.2019 14:54
Hofft auf ein baldiges Pflichtspiel-Debüt für die Gladbach-Profis: Mamadou Doucouré
© Christof Koepsel, getty
Hofft auf ein baldiges Pflichtspiel-Debüt für die Gladbach-Profis: Mamadou Doucouré

Borussia Mönchengladbachs Sorgenkind Mamadou Doucouré hofft nach jahrelangen Rückschlägen, demnächst endlich sein Profi-Debüt für die Fohlen zu geben.

Der 21-Jährige wechselte bereits 2016 von Paris Saint-Germain an den Niederrhein. Doch seitdem bestritt der Abwehrspieler nicht ein einziges Pflichtspiel für die Elf vom Niederrhein. Grund dafür war das unfassbare Verletzungspech, das dem französischen Junioren-Nationalspieler an den Füßen klebte.

Alles fing mit einem Muskelbündelriss an, den sich Doucuré im letzten Spiel für die zweite Mannschaft von PSG zuzog. Seitdem warfen ihn zahllose Blessuren immer wieder zurück.

Nun gibt es endlich Hoffnung für den talentierten Linksfuß: Gegen den FC Augsburg (5:1) saß er erstmals bei einem Bundesligaspiel der Borussia auf der Bank.

Für die zweite Mannschaft der Gladbacher durfte Doucuré in dieser Saison bereits vier Mal ran. Über die Regionalliga-Auswahl soll der Franzose langsam Wettkampfhärte entwickeln.

Bisher stand er maximal 45 Minuten auf dem Platz, beim anstehenden U23-Spiel in Lotte soll er nun erstmals rund 60 Minuten Spielzeit bekommen.

Gladbach-Manager Eberl zeigt sich optimistisch

Gladbachs neuer Trainer Marco Rose mahnt aber weiter zur Geduld. "Wir kennen alle seine Historie. Jetzt wollen wir ihn Stück für Stück aufbauen und an diese 90 Minuten heranführen. Er muss sich konstant gut fühlen und gesund sein. Das haben wir im Moment gut im Griff. Er zeigt sich im Training, ist fit", so Rose.

Doucouré-Entdecker Max Eberl zeigt sich ebenfalls optimistisch: "Die Leidenszeit von Mamadou war sehr lange – und ich sage bewusst: war. Denn seit der Sommervorbereitung ist er komplett mit dabei. [...] Das freut uns alle sehr, denn Mamadou ist ein großartiger Mensch und sehr guter Fußballer."

 

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