Anzeige

Die O-Töne zum Remis des DFB-Teams

Stimmen: "Das waren zweigeteilte 90 Minuten"

09.10.2019 23:25
Joshua Kimmich war gegen Argentinien Kapitän
© Jörg Schüler, getty
Joshua Kimmich war gegen Argentinien Kapitän

Frisch und mutig, aber ohne Fortune: Mit Klasse und Finesse hat eine deutsche Notelf beim Dortmunder Debütantenball ihre Fans begeistert, einen möglichen Prestigesieg jedoch verschenkt. Trotz rekordverdächtiger 13 Ausfälle überzeugte die Mannschaft von Bundestrainer Joachim Löw am Mittwoch gegen das ebenfalls gebeutelte Argentinien im Länderspielklassiker mit einem 2:2 (2:0) - und das erstmals seit dem WM-Titel ohne einen Weltmeister von 2014. Hier sind die Stimmen zum Spiel:

Joachim Löw (Bundestrainer): "Wir wollten von Anfang an im Spiel sein und unsere Chancen suchen. Wir konnten das leider nicht halten über 90 Minuten. Aber wie die neuen Spieler sich gezeigt haben, damit bin ich schon zufrieden. Wir hatten ein paar Ballverluste, nicht mehr so viel Mut und sind ins Schwimmen geraten. Argentinien hat alles nach vorne geworfen, da hätte ich mir mehr Ruhe gewünscht in der Mannschaft."

Joshua Kimmich (Nationalspieler und am Mittwoch Kapitän): "Das waren zweigeteilte 90 Minuten. In der ersten Halbzeit standen wir sehr gut, in der zweiten sind wir sehr viel hinterhergelaufen. Dann kriegen wir die Gegentore. Das ist uns jetzt schon ein paar Mal passiert. Es ist ein ganz besonderes Gefühl, in meinem jungen Alter die Kapitänsbinde tragen zu können."

Marc-André ter Stegen (Nationaltorhüter): "Für mich war es wichtig, die 90 Minuten zu spielen. Wenn du nicht spielst, kannst du dich nicht zeigen. Ich will immer weitermachen und arbeiten."

Kai Havertz (Nationalspieler): "Serge Gnabry hat mich überragend gesehen. Dann war es nicht mehr so schwer, den Ball reinzudrücken. Es ist schon ein Kindheitstraum, ein Tor in der Nationalmannschaft zu schießen."

Robin Koch (Nationalspieler): "Für mich ist ein Riesentraum in Erfüllung gegangen. Ich habe mich voll auf das Spiel fokussiert und versucht, es zu genießen."

Julian Brandt (Nationalspieler): "Wir hätten natürlich gerne gewonnen, aber am Ende hat man gemerkt, dass wir eine neue Mannschaft waren. Da kann noch nicht alles klappen. Schade."

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige