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Vorwürfe des ehemaligen Arsenal-Coaches

Wenger über Gnabry: "Bayern hat im Hintergrund manipuliert"

09.10.2019 19:26
Arsène Wenger trainierte Gnabry beim FC Arsenal
© Shaun Botterill, getty
Arsène Wenger trainierte Gnabry beim FC Arsenal

Hatte der FC Bayern München beim Wechsel von Serge Gnabry vom FC Arsenal zu Werder Bremen seine Finger im Spiel? Ex-Coach Arsène Wenger hat da so eine Vermutung.

Allerspätestens seit seiner Vier-Tore-Gala in der Champions League gegen Tottenham Hotspur dürfte Serge Gnabry den englischen Fußball-Fans ein Begriff sein. Anhänger des FC Arsenal kennen den heutigen Star des FC Bayern ohnehin, schließlich heuerte Gnabry im Jahr 2011 als 16-jähriger Jungspund bei den Gunners an.

Und wäre es nach dem damaligen Teammanager Arsène Wenger gegangen, würde der Flügelflitzer wohl auch heute noch in London spielen. Dass Gnabry jedoch über Umwege in München landete, könnte möglicherweise ein abgekartetes Spiel gewesen sein, mutmaßte Wenger nun und erhob Vorwürfe gegen die FCB-Verantwortlichen.

"Wir haben uns lange darum bemüht, dass er seinen Vertrag verlängert", sagte Wenger gegenüber "beIN Sports". Doch der heutige A-Nationalspieler entschied sich für einen Wechsel zum SV Werder, wie der Franzose vermutet wohl auch, weil der deutsche Rekordmeister seine Finger im Spiel hatte. 

Wenger: Der FC Bayern hat im Hintergrund manipuliert

"Ich glaube, dass Bayern im Hintergrund manipuliert hat, damit er zunächst nach Bremen und später nach München wechselt", erklärte Wenger. 

Er selbst hätte gern weiter auf Gnabry gesetzt und habe immer an ihn geglaubt. "Er war immer ein sehr talentierter Junge, dem es in einigen Phasen an Selbstbewusstsein mangelte. Aber wir waren immer der Meinung, mit ihm einen Spieler zu haben, der viel erreichen kann", blickte der Ex-Teammanager zurück.

Nach einer unbefriedigenden Leihe zu West Bromwich sei jedoch sein Selbstvertrauen zerstört worden. "Ich habe versucht, ihn wieder aufzubauen, weil ich an ihn geglaubt habe", betonte Wenger. 

Geholfen hat das alles nichts. Nach einem Jahr in Bremen ging es für Gnabry für acht Millionen Euro Ablöse nach München. Nach einer einjährigen Leihe zu 1899 Hoffenheim startete der heute 24-Jährige in der abgelaufenen Saison so richtig durch. Zehn Tore und sieben Vorlagen in der Fußball-Bundesliga standen für den Außenbahnspieler zu Buche. 

Auch in dieser Saison knüpft Gnabry nahtlos an die guten Leistungen an.

 

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