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Boldt und Hecking die wichtigsten Köpfe für den Aufstieg?

HSV-Boss "heilfroh" über Personalentscheidungen

08.10.2019 22:19
Bernd Hoffmann blickt auf eine gute bisherige Zweitligasaison seines HSV
© Thomas Eisenhuth, getty
Bernd Hoffmann blickt auf eine gute bisherige Zweitligasaison seines HSV

Rein tabellarisch liegt der Zweitligist Hamburger SV in der bisherigen Saison im Soll, rangiert nach neun Spielen an der Tabellenspitze im deutschen Fußball-Unterhaus. HSV-Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann aber weiß, wie viel Arbeit noch vor den Hanseaten beim Unternehmen Wiederaufstieg liegt. 

"Wenn jeder in der Kabine und in der Geschäftsstelle seriös und ernsthaft seine Aufgabe weiter erfüllt, haben wir eine gute Chance, unser Ziel im Mai zu erreichen. Aber nur dann", stellte der Klubboss im Gespräch mit der "Bild" klar.

Die Verbesserungen im fußballerischen Bereich führt der 56-Jährige vor allem auf eine glücklichere Auswahl bei der Kaderzusammenstellung zurück. Außerdem sind die Verpflichtungen von Jonas Boldt als Sportvorstand und Dieter Hecking als Cheftrainer nach Aussage Hoffmanns ganz elementare gewesen: "Das waren zwei wichtige Entscheidungen. Wir sind sehr froh, dass es so aussieht, dass es die richtigen waren."

Der Vorstandsboss führte noch einmal aus, warum er sich nach Ablauf der Spielzeit 2018/2019 so schnell auf Hecking als Wunschtrainer festgelegt hatte: "Der HSV hat sich in den vergangenen Jahren nicht dadurch ausgezeichnet, dass er besonders leicht zu führen ist. [...] Von daher war es aus meiner Sicht zwingend erforderlich, einen erfahrenen Mann zu holen, dessen fachliche und menschliche Kompetenz völlig außer Frage steht. Hecking kam aus einem erfolgreichen Engagement und hat in den letzten 15 Jahren nachgewiesen, dass er einer der Top-Trainer in Deutschland ist."

Der Hamburger SV habe auf und abseits des Platzes zuletzt eine gewisse Stabilität wiedergefunden, weshalb Hoffmann direkt nachschob: "Ich bin heilfroh, dass wir ihn [Hecking, Anm. d. Red.] gemeinsam mit Jonas Boldt vom HSV überzeugen konnten."

 

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