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Einigung bestand schon im Sommer

Startet Gladbach einen neuen Anlauf bei Goiginger?

18.10.2019 10:04
Thomas Goiginger wäre im Sommer beinahe in Gladbach gelandet
© Andreas Schaad, getty
Thomas Goiginger wäre im Sommer beinahe in Gladbach gelandet

Borussia Mönchengladbach hat in diesem Sommer kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Für Stefan Lainer, Breel Embolo, Marcus Thuram und Ramy Bensebaini mussten die Gladbach-Verantwortlichen fast 40 Millionen Euro auf den Tisch legen. Beinahe hätte Max Eberl das Portemonnaie noch weiter geöffnet - für Thomas Goiginger vom Linzer ASK.

Offenbar stand Österreichs Shootingstar dicht vor einem Wechsel an den Niederrhein. "Die Gespräche waren schon weit fortgeschritten. Sogar die Ablösemodalitäten waren geklärt", verriet Goigingers Berater, Philip Mirtl, gegenüber "Salzburg24.at".

Der Transfer scheiterte jedoch laut dem Agenten des Außenbahnspielers daran, dass die Gladbacher schlicht keinen Platz mehr im Kader hatten. "Sie hätten noch zwei Spieler mit aufrechten Verträgen abgeben müssen. Aber das geschah nicht und so platzte der Deal", so Mirtl. 

Endgültig vom Tisch scheint der Transfer allerdings nicht zu sein. "Sky Austria" berichtet von Gesprächen zwischen Marco Rose und Goiginger, die sich beide im Rahmen der "Bruno Gala" vor einigen Tagen trafen. Schon im Winter könnten die Fohlen demnach einen neuen Anlauf starten - sofern sie sich vorher von mindestens einem Spieler trennen.

Goiginger als Torschütze und Vorbereiter in Aktion

Dass die Borussia überhaupt die Fühler nach dem 26-jährigen Goiginger ausgestreckt hatte, kam nicht von ungefähr: Mit sechs Toren und elf Vorlagen erreichte der 1,81-Meter-Mann in der Vorsaison Bestwerte in der österreichischen Bundesliga.

Und auch in der aktuellen Spielzeit kommt der Rechtsaußen, dessen Vertrag noch bis 2022 datiert ist, wettbewerbsübergreifend bereits auf vier Tore und zwei Vorlagen für den LASK. 

Der Lohn: Anfang September wurde Goiginger für die Nationalmannschaft des ÖFB nominiert. Ein Einsatz war dem Rechtsfuß (bislang) jedoch noch nicht vergönnt.

 

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