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Spektakel auf dem Hockenheimring

Rast gewinnt, Button überzeugt bei DTM-Debüt

05.10.2019 14:25
Jenson Button fuhr auf dem Hockenheimring in die Top 10
© Clive Rose, getty
Jenson Button fuhr auf dem Hockenheimring in die Top 10

Meister Rene Rast feiert beim Samstagsrennen der DTM in Hockenheim Saisonsieg Nummer sieben: Der Audi-Pilot, der schon das Qualifying für sich entschieden hatte, setzt sich gegen Marco Wittmann und Mike Rockenfeller durch. Wittmann hatte sich in der 25. Runde sogar mit einem Überholmanöver in der Haarnadelkurve an die Spitze gesetzt, doch Rast konterte kurz darauf an der selben Stelle mit DRS und stellte die alte Hackordnung wieder her.

Davor hatte Rast, der eine Runde nach Wittmann an die Box kam, Glück: Denn ausgerechnet Wittmanns Markenkollege Philipp Eng löste eine Safety-Car-Phase aus, die es Wittmann nach Rasts Stopp nicht ermöglichte, den Rivalen zu überholen.

Auch Nico Müller spielte die Safety-Car-Phase nicht in die Karten: Der Zweitplatzierte in der Meisterschaft nutzte die Neutralisierung zum ersten Stopp und kam bis auf Platz drei nach vorne, musste aber kurz vor dem Schluss seinen Pflichtstopp absolvieren, denn der ist während der Safety-Car-Phase nicht erlaubt. Da der Schweizer beim Stopp auch noch das Speedlimit verletzte, musste er zu allem Überdruss auch noch eine Durchfahrtsstrafe absitzen und wurde nur 16.

"Es ist gigantisch, als Meister direkt das nächste Rennen zu gewinnen", sagte Rast, der seinen zweiten Meistertitel bereits am vergangenen Rennwochenende am Nürburgring geholt hatte: "Es war nicht leicht. Marco hat viel Druck gemacht, er war extrem schnell. Jeder kleine Fehler von mir bestraft werden können."

Der beste Super-GT-Pilot war wie im Qualifying Jenson Button: Der Ex-Formel-1-Weltmeister hielt sich lange beherzt fahrend in den Top 10, ehe er beim Boxenstopp 17,9 Sekunden verlor. Button wurde durchgereicht, doch das tat seiner Motivation keinen Abbruch: Der Honda-Pilot drehte in der Endphase noch einmal auf, setzte sich in seiner Kampfgruppe gegen Sheldon van der Linde & Co. durch und fuhr als Neunter in die Top 10.

 

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