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Fall Salazar: DLV bittet Klosterhalfen zum Gespräch

02.10.2019 14:37
Klosterhalfen gehört noch zum Nike Oregon Project
© AFP/SID/OLI SCARFF
Klosterhalfen gehört noch zum Nike Oregon Project

Nach der Anti-Doping-Sperre für Alberto Salazar will sich DLV-Generaldirektor Idriss Gonschinska nach der Leichtathletik-WM in Doha mit Mittelstreckenläuferin Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen) und ihrem Betreuerteam zum Gespräch treffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Bis dahin werde "sehr intensiv" daran gearbeitet, um die Informationslage richtig bewerten zu können.

Ob Klosterhalfen nach den jüngsten Entwicklungen weiter beim Nike Oregon Project (NOP) in Portland trainieren wird, scheint offen. "Letztendlich ist Konstanze eine mündige Athletin, die klar formuliert hat, dass sie jegliche Form von Manipulation verurteilt", sagte Gonschinska und fügte an, dass "sie sich am Ende aber auch verantwortlich zeigt für Entscheidungen". Der DLV werde sich "mit vielfältigen Angeboten der Prozessberatung in den Dialog einbringen". Klosterhalfens Management hatte dem SID mitgeteilt, dass man sich nach der Saison "zusammensetzen und das aufarbeiten" werde.

Salazar war Cheftrainer des NOP, Klosterhalfen gehört dem elitären Team offiziell seit April an. Die 22-Jährige trainiert in den USA allerdings unter Pete Julien.

Für den Verband ist "jeder Verstoß gegen die Anti-Doping-Richtlinien einer zu viel", sagte Gonschinska, der davon ausgeht, dass der Fall irgendwann vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS "landen wird". Salazar hatte angekündigt, gegen seine vierjährige Sperre Rechtsmittel einlegen zu wollen.

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