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DSV-Wasserballer verzichten auf Weltliga-Teilnahme

30.09.2019 16:00
Die deutschen Wasserballer konzentrieren sich auf die Olympia-Qualifikation
© dpa
Die deutschen Wasserballer konzentrieren sich auf die Olympia-Qualifikation

Deutschlands Wasserballer werden in der Olympia-Saison aus Termingründen auf einen Start in der Weltliga verzichten und damit einen der drei internationalen Titelkämpfe des Jahres 2020 komplett auslassen.

Der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) hat seine Planungen auf die EM in Budapest (12. bis 26. Januar) und das Olympia-Qualifikationsturnier in Rotterdam (22. bis 29. März) ausgerichtet, die den Weg zu den Olympischen Spielen in Tokio (24. Juli bis 9. August) ebnen sollen.

Hinzu kommen 14 Spieltage in der Champions League für die beiden nationalen Topvereine Wasserfreunde Spandau 04 und Waspo 98 Hannover, deren Aktive das größte Kontingent in der Nationalmannschaft stellen.

"Wann sollen wir bei den Terminen dann noch Weltliga spielen?", sagte Bundestrainer Hagen Stamm. Für die Veranstaltungen in Budapest und Rotterdam nebst Vorbereitungsmaßnahmen wird die Bundesliga gleich zwei mehrwöchige Spielpausen einlegen.

Auf einen Weltligastart hatte Deutschland zuletzt 2015/2016 verzichtet, damals ebenfalls aus Termingründen. Der erste internationale Auftritt des WM-Achten erfolgt ohne große Vorbereitung bereits vom 11. bis 13. Oktober bei der EM-Qualifikation in Tiflis, wo die DSV-Auswahl auf Gastgeber Georgien und die Schweiz treffen wird.

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