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Coe macht Berlin Hoffnungen auf Olympia 2036

25.09.2019 09:09
100 Jahre nach den olympischen Spielen 1936 hält der Leichtathletik-Präsident eine Bewerbung Berlins für möglich
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100 Jahre nach den olympischen Spielen 1936 hält der Leichtathletik-Präsident eine Bewerbung Berlins für möglich

Leichtathletik-Weltpräsident Sebastian Coe hält eine Olympia-Bewerbung Berlins für 2036 nicht für ausgeschlossen.

"Die Olympischen Spiele 1936 waren nun einmal in Berlin. Ich würde nicht sagen, dass wir dieses Jubiläum feiern. Das ist ein anderes Thema", sagte der Brite im Interview mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zur Debatte, ob 100 Jahre nach den von der Hitler-Diktatur zur Propaganda missbrauchten Spielen Berlin wieder Schauplatz werden dürfe. "Eine Olympia-Bewerbung ist gewiss nicht undenkbar."

Deutschland habe eine tiefe Beziehung zur olympischen Bewegung, stelle mit Thomas Bach den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees und habe für unvergessliche olympische Momente gesorgt. "Mein Gefühl ist, dass sie das mit Berlin tun sollten", betonte Coe. "Wir hatten die großartigsten Europameisterschaften im vergangenen Jahr dort. Sie haben ein ikonisches Stadion, das auf der ganzen Welt bekannt ist."

Die nächsten beiden Sommerspiele sind an Paris (2024) und Los Angeles (2028) vergeben. Frühestens wäre deshalb eine Kandidatur für 2032 möglich.

 

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