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Real Madrid viermal vertreten

Kein Deutscher in der FIFA-Weltauswahl 2019

23.09.2019 22:49
Fehlten in der FIFA-Weltauswahl: Toni Kroos und Marco Reus
© Alexander Hassenstein, getty
Fehlten in der FIFA-Weltauswahl: Toni Kroos und Marco Reus

Zum zweiten Mal in Folge gehört kein deutscher Fußballer zur Weltauswahl des Weltverbandes FIFA. Die Elf mit den besten Profis der vergangenen Saison wurde am Montag im Rahmen der FIFA-Gala "The Best" in Mailand veröffentlicht. Angeführt wird die Mannschaft von den Superstars Lionel Messi und Cristiano Ronaldo.

In Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona) und seinen Nationalmannschaftskollegen Joshua Kimmich (Bayern München) und Toni Kroos (Real Madrid) hatten drei Deutsche auf der Liste der insgesamt 55 Kandidaten gestanden. Auch Bayern-Torjäger Robert Lewandowski war nominiert, schaffte es jedoch nicht unter die Top-drei in der Kategorie Stürmer. Letzter Deutscher in der "FIFA FIFPro World 11" war Kroos 2017.

Etwas überraschend hat es auch kein einziger Spieler von Premier-League-Sieger Manchester City in die Weltelf geschafft. Die Citizens wurden 2018/19 mit 98 Punkten englische Meister. Stattdessen setzten Fans, Journalisten und Aktive bei der Wahl auf altbewährtes Personal, vor allem von Real Madrid, das im spanischen Titelrennen in der vergangenen Saison keine Chance hatte und in der Champions League bereits im Achtelfinale gegen Ajax Amsterdam scheiterte.

Bei den Frauen gehörte in diesem Jahr ebenfalls keine Deutsche zu der Top-Mannschaft. Die Mittelfeldspielerinnen Dzsenifer Marozsan und Sara Däbritz waren nominiert gewesen. Abgestimmt hatten für die beiden Auswahlteams laut FIFA "Tausende Profifußballer aus der ganzen Welt".

Die FIFA-Weltelf des Jahres:

Tor:

Alisson Becker (FC Liverpool)

Abwehr:

Mathijs de Ligt (Juventus Turin)

Sergio Ramos (Real Madrid)

Virgil van Dijk (FC Liverpool)

Marcelo (Real Madrid)

Mittelfeld:

Frankie de Jong (FC Barcelona)

Luka Modric (Real Madrid)

Eden Hazard (Real Madrid)

Angriff:

Lionel Messi (FC Barcelona)

Cristiano Ronaldo (Juventus Turin)

Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain)

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