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Der Ferrari-Pilot steckt in der Krise

Verstappen: Vettel hat das Fahren "sicher nicht verlernt"

20.09.2019 10:31
Max Verstappen und Sebastian Vettel: Der gegenseitige Respekt ist groß
© MST
Max Verstappen und Sebastian Vettel: Der gegenseitige Respekt ist groß

Auch wenn er es selbst herunterspielt: Sebastian Vettel befindet sich gerade in einer der schwierigeren Phasen seiner Formel-1-Karriere. Mit dem Katastrophen-Wochenende in Monza fiel er erstmals auch in der Fahrer-WM hinter seinen jungen Teamkollegen Charles Leclerc zurück. Der Druck wird dadurch nicht geringer.

Seit dem vielzitierten Ausrutscher vor einem Jahr in Hockenheim befindet sich der viermalige Weltmeister mitten in einer scheinbar nicht enden wollenden Pleiten-, Pech- und Pannenserie. Und es liegt in einem Mediensport wie in der Formel 1 in der Natur der Sache, dass dann Fahrer und Teamchefs gebeten werden, sich zum Thema "Vettel-Krise" zu äußern.

Max Verstappen ist einer davon. "Was soll ich dazu groß sagen? Ich weiß es nicht", winkt er zunächst ab, antwortet dann aber doch: "Er hat das Fahren sicher nicht verlernt. In den letzten Rennen hat er halt ein paar Fehler gemacht. Davor war er gut unterwegs. Manchmal läuft es einfach nicht so. Vielleicht ist das bei ihm gerade der Fall. Wir werden sehen."

Auf eine Tiefenanalyse der Vettel-Situation lässt sich der Red-Bull-Pilot nicht ein. Verstappen ist selbst dann meistens kurz angebunden, wenn er über sich selbst reden soll - und die Situation anderer bespricht er noch weniger gern.

Allerdings teilt er die Einschätzung, dass Vettels Standing im Ferrari-Team wackelt: "Wir erleben gerade, dass bei Ferrari beide um diesen Nummer-1-Status kämpfen", sagt Verstappen. "Ferrari ist aber bekannt dafür, dass sie immer eine sehr klare Nummer 1 und eine Nummer 2 hatten. Das wusste man vorher schon. Jetzt gerade ist das aber ein bisschen anders."

 

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