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Streit nimmt kein Ende: Casablanca legt Klage ein

18.09.2019 22:36
Esperance Tunis wurde Ende Mai zum Sieger erklärt
© AFP/SID/FETHI BELAID
Esperance Tunis wurde Ende Mai zum Sieger erklärt

Der juristische Streit um den Sieger der afrikanischen Fußball-Champions-League nimmt kein Ende. Der marokkanische Spitzenklub Wydad Casablanca zieht erneut vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS.

Dies bestätigte der Verein am Mittwochabend. Der afrikanische Kontinentalverband CAF hatte im vergangenen Monat Casablancas Finalgegner Esperance Tunis nach monatelangem Streit zum Sieger erklärt. 

Ende Mai war das Final-Rückspiel nach 60 Minuten beim Stand von 1:0 für Gastgeber Tunis unterbrochen und nach einer 90-minütigen Pause vom Schiedsrichter für beendet erklärt worden. Zuvor hatte Casablanca den vermeintlichen Ausgleich erzielt, das Tor wurde wegen Abseits aber nicht anerkannt. Der Videobeweis funktionierte nicht, woraufhin es zu Protesten kam und die Marokkaner den Platz verließen.

Da das Hinspiel 1:1 endete, wurde Tunis zunächst zum Titelträger ernannt und erhielt den Pokal. Wenige Tage später entschied der Verband, das Spiel auf neutralem Platz wiederholen zu lassen. Diese Entscheidung hatte der CAS Ende Juli aufgehoben, im August wurde der Sieg durch den afrikanischen Verband erneut Tunis zugesprochen. Dagegen geht Casablanca nun erneut vor.

Ab dieser Saison wird der Sieger der afrikanischen Champions League in einem einzigen Spiel auf neutralem Platz ermittelt.

 

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