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Machulla will trotz hoher Belastung "nicht jammern"

18.09.2019 07:46
Doppelbelastung: Machulla sieht Wettbewerbs-Nachteil
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Doppelbelastung: Machulla sieht Wettbewerbs-Nachteil

Trainer Maik Machulla vom deutschen Handball-Meister SG Flensburg-Handewitt sieht in der Doppelbelastung aus Champions League und der immer ausgeglicheneren Bundesliga einen Wettbewerbs-Nachteil.

"Wenn wir am Donnerstag in Nordhorn spielen und am Samstag in Barcelona, haben wir einfach schlechtere Voraussetzungen. Wir müssen nach Nordhorn nachts Richtung Amsterdam fahren. Am nächsten Morgen fliegen wir nach Barcelona", sagte Machulla der "FAZ".

Er stelle sich die Frage: "Wann bereite ich die Mannschaft vor, und wann trainieren wir? Oder gehen wir nur in die Halle und laufen uns die Reise aus den Beinen und hoffen, dass wir es irgendwie gegen Barcelona hinkriegen?" Der Nordhorn-Barcelona-Doppelpack wartet am 21. und 23. November auf die Flensburger.

Dennoch möchte Machulla das Erlebnis Königsklasse nicht missen. "Wenn wir in der Champions League spielen, sollten wir uns unbedingt darauf freuen. Wir sollten es in Flensburg niemals als Selbstverständlichkeit hinnehmen", sagte der 42-Jährige: "Du spielst gegen andere Länder, Kulturen, Ideen. Es ist ein Riesenunterschied zur Bundesliga. Du hast als Trainer so viele tolle taktische Herausforderungen: Barcelona, Paris, Szeged – das macht ja Spaß." 

Mit den Belastungen und Bedingungen "müssen wir leben und nicht jammern. Die Verbesserungen, die hoffentlich kommen, müssen auf einer anderen Ebene diskutiert und angeordnet werden. Spiele im 48-Stunden-Rhythmus: Das geht nicht", sagte Machulla.

 

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