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Aufstieg des Schumi-Sohns wohl vorgezeichnet

Mick Schumacher bald in der Formel 1? Hülkenberg "sicher"

17.09.2019 20:59
Mick Schumacher könnte laut Hülkenberg schon 2021 in der F1 fahren
© Charles Coates, getty
Mick Schumacher könnte laut Hülkenberg schon 2021 in der F1 fahren

Der Weg von Mick Schumacher scheint vorgezeichnet zu sein, sein Schicksal die Königsklasse. "Es wird der Moment kommen, an dem er bereit für die Formel 1 ist", meinte Mattia Binotto vor wenigen Tagen.

Die Scuderia Ferrari rechnet demnach fest damit, dass ein Schumacher schon bald wieder von einem Aggregat aus Maranello in der obersten Serie angetrieben wird. Davon geht auch Landsmann Nico Hülkenberg aus.

"Ich bin mir sicher, dass wir ihn spätestens in zwei Jahren in der Formel 1 sehen werden", glaubt der Emmericher im Interview bei "n-tv". Der Renault-Werksfahrer hat den Aufstieg des Schumacher-Sprösslings verfolgt. In seiner ersten Formel-2-Saison habe er sich "gut entwickelt".

"Man muss natürlich die Voraussetzungen sehen, unter denen er groß wird. Die Erwartungen sind extrem hoch, das ist keine einfache Situation", gibt Hülkenberg zu bedenken. Denn immer wieder wird der Vergleich mit Rekordchampion und Vater Michael Schumacher angestrengt.

Mick selbst ist mit seinen mittlerweile 20 Jahren abgebrüht und cool. Dass die Formel 1 sein großes Ziel ist, daraus macht er keinen Hehl. "Ich werde mein Bestes geben, um so viel wie möglich zu lernen. Damit ich bereit bin, wenn es soweit ist, und ich mich wohlfühle, in welchem Team auch immer", ließ er nach seinem ersten Sieg in Budapest wissen.

Mick Schumacher seit Anfang 2019 Mitglied in der Ferrari Driver Academy

Für die Saison 2020 wird ein Formel-1-Aufstieg wohl noch zu früh kommen. In zwei Jahren sind die meisten Cockpits allerdings noch nicht vergeben und mit der Regeländerung könnte sich eine Tür für Schumacher auftun.

Erste Berührungspunkte mit der Formel 1 gab es ohnehin bereits: Seit Anfang des Jahres ist er Mitglied in der Ferrari Driver Academy (FDA), der offiziellen Nachwuchsschmiede der Italiener.

Außerdem durfte er 2017 in Spa und 2019 in Hockenheim ehemalige Formel-1-Rennautos (Benetton B194 und Ferrari F2004) von Vater Michael pilotieren. "Soweit ich das aus der Entfernung beurteilen kann, macht er das sehr gut. Er hat ja gerade seinen ersten [Formel-2-]Sieg eingefahren", weiß Hülkenberg.

Der 32-Jährige glaubt, dass es Schumacher als junger Pilot heute ein wenig einfacher hat beim Einstieg in die Königsklasse als er selbst vor zehn Jahren. "Es ist vielleicht einen Tick einfacher geworden von den Autos her. Wir haben viel Abtrieb, die Autos sind zwar auch nicht einfach zu fahren, aber vielleicht ein bisschen selbsterklärend und nicht mehr ganz so anspruchsvoll wie noch vor zehn Jahren."

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