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Französisches Werksteam will 2021 um den Titel mitfahren

Abiteboul: Darum setzt Renault auf Ocon statt Hülkenberg

12.09.2019 12:04
Esteban Ocon verlässt Mercedes 2020 und wechselt zu Renault
© Mark Thompson, getty
Esteban Ocon verlässt Mercedes 2020 und wechselt zu Renault

Nico Hülkenbergs Zeit bei Renault endet am Ende der laufenden Saison. Der Deutsche, der drei Jahre für die Franzosen gefahren ist, verliert seinen Platz an Esteban Ocon. Der ist zum einen zehn Jahre jünger als Hülkenberg und passt als Franzose auf dem Papier auch besser zu einem französischen Werksteam. Cyril Abiteboul betont jedoch, dass diese beiden Faktoren "keinen speziellen Einfluss auf das Formel-1-Programm" hätten.

"Es geht einfach darum, konkurrenzfähig zu sein - vor allem konkurrenzfähiger als in dieser Saison, was unser Ziel ist. Es gibt einige positive Dinge, [...] aber wir müssen uns steigern", erklärt der Teamchef und stellt klar: "Auf dieser Basis haben wir unsere Entscheidung getroffen." Er verrät: "Wenn das Alter bei diesem Ziel helfen kann, dann sagen wir natürlich nicht Nein dazu."

"Und ich glaube, dass es da eine Fahrergeneration gibt, die vielleicht besser damit umgehen kann, was das Auto erwartet", sagt Abiteboul und erklärt weiter: "Wenn man in seinen Zwanzigern ist, dann gibt es eine andere Dynamik, und man ist an einem anderen Punkt in seiner Karriere. Dadurch ist man vielleicht in der Lage, gewisse Limitierungen des Autos besser zu akzeptieren und damit klarzukommen."

"Später [...] erwartet man dann vielleicht etwas mehr", grübelt er. Während Hülkenberg sich mit 32 bereits in einem späteren Stadium seiner Karriere befindet, steht Ocon noch relativ am Anfang. Die Nationalität Ocons sei ebenfalls ein "Plus" bei der Wahl gewesen, aber keine Notwendigkeit. "Das würde seinen fahrerischen Fähigkeiten nicht gerecht werden", stellt Abiteboul klar.

Renault will 2021 um den Titel kämpfen

In erster Linie habe man Ocon verpflichtet, um 2021 endlich ganz vorne angreifen zu können. "Das muss der Plan sein", weiß Abiteboul, der aber gleichzeitig auch daran erinnert, dass es noch ein weiter Weg ist. "Es braucht Zeit. Vielleicht ein bisschen mehr Zeit, als wir uns gewünscht hätten. Wir leben in einer Welt, in der kurzfristige Ergebnisse erwartet werden", erklärt er.

Ursprünglich wollte Renault bereits 2020 um den Titel kämpfen. Dieses Ziel wurde mittlerweile bereits ein Jahr nach hinten korrigiert. Abiteboul erklärt, dass es "sehr schwierig" sei, zu den drei Topteams aufzuschließen. Diese seien "gut etabliert, gut finanziert und extrem gut organisiert", erinnert er. "Aber das werden wir versuchen, und ich denke, dass Esteban uns dabei helfen kann", so Abiteboul.

"Die Änderungen für 2021 sind so groß, dass wir sorgfältig darüber nachdenken müssen, wie wir unsere Ressourcen aufteilen. Esteban weiß das", versichert er. 2020 wolle man daher in erster Linie zusammen "lernen" und sich aneinander gewöhnen, um dann 2021 ganz vorne angreifen zu können. Schaut man sich seine Aussagen an, dann traut man Ocon diese Geduld wohl eher zu als Hülkenberg.

 

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