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Ein Deutscher war Top-Kandidat

Enthüllt: Hamilton als Schumi-Nachfolger nicht erste Wahl

12.09.2019 09:56
Lewis Hamilton war bei Mercedes nicht erste Wahl
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Lewis Hamilton war bei Mercedes nicht erste Wahl

2013 verpflichtete Mercedes den mittlerweile fünffachen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton, um bei den Silberpfeilen in die Fußstapfen von Michael Schumacher zu treten. Nun kommt heraus: Einige der Verantwortlichen hätten lieber Nick Heidfeld im Mercedes-Cockpit gesehen.

Wie der ehemalige Mercedes-Sportchef Nick Fry in seinem gerade veröffentlichten Buch "Survive. Drive. Win." schreibt, sprachen sich anfangs viele der Hauptverantwortlichen der Silberpfeile gegen eine Verpflichtung von Lewis Hamilton aus.

Bereits Mitte 2011 habe er Kontakt zum Management von Hamilton aufgenommen, berichtete Fry. Im Sommer 2012 sei es angesichts des nahenden Rücktritts von Michael Schumacher schließlich zu konkreten Gesprächen gekommen. Das Problem laut Fry: "Ursprünglich habe ich den Vorstand nicht von Lewis überzeugen können."

"Mehr als ein Mal wurden wir zurückgeschickt und um neue Ideen gebeten", schrieb Fry, wie sehr sich einige Verantwortliche bei Mercedes gegen eine Verpflichtung von Lewis Hamilton sträubten. "Uns wurde, aus welchem Grund auch immer, gesagt, dass wir uns mit Nick Heidfeld beschäftigen sollen", so Fry. Heidfeld habe regelrecht für sich geworben und ihm Bilder von sich und seiner Familie geschickt, verriet der Brite.

Neben Heidfeld sind auch die Namen Paul di Resta und Jacques Villeneuve in der Chefetage genannt worden. Die Einstellung von Niki Lauda hat dann aber dazu geführt, dass sich das Team die Dienste von Lewis Hamilton sicherte. Lauda setzte sich über die Mercedes-Bosse hinweg und sagte Fry im September 2012: "Geh und tue es. Ich werde Mercedes später um Verzeihung bitten."

 

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