Anzeige
powered by Motorsport im Netz: F1 News, MotoGP, DTM, WEC und mehr

"Ich denke nicht, dass es Sinn ergibt"

Aston Martin plant keine zusätzlichen Autos in der DTM

11.09.2019 14:49
Auch 2020 plant R-Motorsport mit vier Aston-Martin-Boliden
© Dean Mouhtaropoulos, getty
Auch 2020 plant R-Motorsport mit vier Aston-Martin-Boliden

DTM-Neueinsteiger R-Motorsport will auch in der kommenden Saison mit vier Aston Martin Vantage antreten. Dies stellte Teamchef Florian Kamelger klar.

"Ich denke, dass wir vier Aston Martins sehen werden. Das ist das Ziel", sagt der Südtiroler, betont aber, dass dies noch nicht endgültig feststeht.

Es habe auch Gespräche gegeben, wie die Rivalen von Audi oder BMW sechs Werksautos an den Start zu bringen, die Argumente dagegen überwiegen aber.

"Ich denke nicht, dass es Sinn ergibt, zwei weitere Autos einzusetzen. Und zwar weder in Hinblick auf die Performance noch was die Kosten angeht", stellt Kamelger klar: "Vier ist für uns eine gute Zahl."

Das ist nachvollziehbar, denn das Joint-Venture von R-Motorsport und HWA verfügt über ein Jahresbudget von rund 20 Millionen Euro, während die Konkurrenz von Audi und BMW deutlich mehr Geld für die DTM ausgibt. Die Schätzungen gehen von 30 bis 50 Millionen Euro.

Fahrerwahl 2020: Kamelger legt sich nicht fest

Über die Fahrerwahl für die kommende Saison macht der Teamchef noch ein Geheimnis. "Wir haben vier Fahrer, die unter Vertrag stehen. Das ist meine Aussage", weicht Kamelger der Frage aus, welche Fahrer man 2020 einsetzen wolle. Wie es tatsächlich 2020 aussieht, lässt der Teamchef offen.

Wie er sein aktuelles Quartett beurteilt? "Mit Paul haben wir einen sehr routinierten Fahrer und Ex-Champion", beginnt er mit Aston-Martin-Routinier Paul di Resta, der bislang 15 Punkte geholt hat. "Er hat sehr viel Erfahrung in Sachen Entwicklung, Feedback und allem anderen."

Rookie-Teamkollege Jake Dennis, der zwölf Zähler auf dem Konto hat, bringt Kamelger ins Schwärmen: "Jake ist der perfekte Rookie. Er ist schnell, sehr konzentriert, kann alle Störfaktoren ausblenden und gibt den Ingenieuren tolles Feedback."

Für Daniel Juncadella, der mit 22 Punkten in der Aston-Martin-Wertung voranliegt, gelte "dasselbe - und er verfügt über große Erfahrung in der DTM. Dani ist ein Typ, der die Unterstützung seines Umfeldes und seines Teams braucht. Das spielt bei ihm möglicherweise eine größere Rolle als bei anderen. Ich denke, wir können ihm das bieten."

Darf Aston Martin im Winter nachbessern?

Und wie denkt Kamelger über den zweiten Rookie Ferdinand Habsburg, der bislang drei Punkte an Land gezogen hat? "Ferdinand ist noch jung. Bei ihm haben wir bei den vergangenen Rennen Steigerungen gesehen, seine Formkurve zeigt nach oben."

Gibt es irgendwelche Wünsche, die Kamelger für die kommende Saison hat? "Es gibt auf jeden Fall Dinge, die uns dabei helfen würden, etwas näher an die anderen heranzukommen", spielt der R-Motorsport-Teamchef auf potenzielle Nachbesserungen beim Vantage an, die eigentlich wegen der eingefrorenen Entwicklung verboten sind.

"Was die Regeln angehen, muss das in der sportlichen und technischen Arbeitsgruppe besprochen werden. Das ist derzeit nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Es geht aber nicht um etwas Großes."

 

Anzeige
Anzeige
Anzeige

DTM 2019

Deutschland
Hockenheim I
03.05.
Belgien
Zolder
17.05.
Italien
Misano
07.06.
Deutschland
Norisring
05.07.
Niederlande
Assen
19.07.
Großbritannien
Brands Hatch
10.08.
Deutschland
Lausitzring
23.08.
Deutschland
Nürburgring
13.09.
Deutschland
Hockenheim II
04.10.
Anzeige
Anzeige