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Großes Lob für den neuen Ferrari-Star

Ex-Weltmeister: "Leclerc ist der Federer der Formel 1"

11.09.2019 14:39
Charles Leclerc feierte in Monza seinen zweiten Formel-1-Sieg
© Dan Istitene, getty
Charles Leclerc feierte in Monza seinen zweiten Formel-1-Sieg

Charles Leclerc ist nach seinen beiden Siegen in Spa-Francorchamps und beim Ferrari-Heimspiel in Monza der Mann der Stunde in der Formel 1. Der ehemalige Weltmeister Jody Scheckter vergleicht den Monegassen sogar schon mit einem anderen Weltstar des Sports.

"Er ist wunderbar, ein wirklich netter Typ. Ich sehe ihn als den Federer der Formel 1. Hoffentlich kann er ähnliche Erfolge feiern", erklärte der Champion von 1979 im Gespräch mit "racefans.net".

"Ich habe fast schon eine besondere Zuneigung zu diesem Jungen. Ich sage immer: Er ist ruhig, er ist ein richtig netter Typ und er ist unglaublich talentiert", begründete der 69-Jährige seinen Vergleich. 

An einen derart talentierten Piloten wie Leclerc könne er sich nicht erinnern, sagte Scheckter: "Es ist witzig, ich habe noch nie auf einen Fahrer geschaut und mir gedacht 'wow', weder bevor ich gefahren bin, noch danach, Leclerc ist der Erste."

Nachdem Leclerc in der letzten Saison bei Sauber auf sich aufmerksam gemacht hatte, verpflichtete ihn Ferrari in diesem Sommer als Nummer 2 hinter dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel. 

Seinem deutschen Teamkollegen hat der 21-Jährige aber inzwischen den Rang abgelaufen. Während Vettel wiederholt durch Fahrfehler auffiel, blieb Leclerc cool. Seine beiden Siege in Belgien und Italien sind die einzigen Erfolge Ferraris in der laufenden Saison. 

Scheckter selbst startete zwischen 1972 und 1980 in insgesamt 112 Formel-1-Rennen. In den letzten beiden Jahren seiner Laufbahn saß er ebenfalls für Ferrari im Cockpit. Dort feierte er 1979 mit dem WM-Triumph auch seinen größten Erfolg.

 

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