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"Wir haben für Singapur ein Ass im Ärmel"

Racing Point kündigt "großes Update" an

10.09.2019 16:12
Sergio Pérez konnte in Monza Max Verstappen hinter sich halten
© MST
Sergio Pérez konnte in Monza Max Verstappen hinter sich halten

Was geht noch für Racing Point in der Formel-1-Saison 2019? In der WM liegt die ehemalige Force-India-Truppe mit 46 Punkten aktuell auf Rang sieben. Toro Rosso (51 Punkte) und Renault (65) liegen theoretisch noch in Reichweite. Und seit der Sommerpause läuft es für Racing Point gut. In Spa brachte man erst zum zweiten Mal in dieser Saison beide Autos in die Punkte, in Monza wurde Sergio Perez Siebter.

"Wir haben damit gerechnet, in Spa und [Monza] sehr stark zu sein", verrät Teamchef Otmar Szafnauer und kündigt an: "Wir rechnen damit, auch in Singapur stark zu sein. Wir haben für Singapur ein Ass im Ärmel." Gemeint ist "ein großes Update", wie Szafnauer verrät. "Von da an werden wir versuchen, das Update kennenzulernen und das Set-up zu verstehen", erklärt er.

"Dann landen wir hoffentlich wieder da, wo wir waren und hingehören, nämlich an der Spitze des Mittelfelds", so Szafnauer. Das Update soll dabei "mehr aerodynamisch" sein, "um einige der Aero-Probleme zu lösen, die wir haben." Auch Pérez gibt sich im Hinblick auf das kommenden Update "optimistisch". Der Mexikaner fuhr am Sonntag von ganz hinten noch bis in die Punkte.

"Es war ein sehr schwieriger Start. Ich bekam [in der ersten Kurve] einen Schlag von hinten und musste die Kurve abkürzen. Ich lag zusammen mit Verstappen hinten", berichtet er. Anschließend habe er aber eine gute Aufholjagd gezeigt. "Gute Pace, gute Überholmanöver, besonders am Ende mit Max [Verstappen]. Die letzten 15 bis 20 Runden waren sehr knifflig", berichtet Pérez.

In der Schlussphase konnte er den Red Bull von Verstappen im Kampf um P7 hinter sich halten. "Es war sehr schwierig, er war sehr schnell. Er hat die Lücke sehr schnell geschlossen, aber zum Glück verlor ich keine Zeit hinter Giovinazzi, als ich ihn überholt habe. Ich denke, alles hat bei uns funktioniert", zeigt er sich zufrieden. Letztendlich habe man "extrem gute Punkte" mitgenommen.

"Leider hat Renault heute stark gepunktet", weiß der Mexikaner aber auch. Zudem ist McLaren auf Rang vier (83 Punkte) möglicherweise bereits zu weit weg, um es in der WM noch an die Spitze des Mittelfelds zu schaffen. Zumindest bei einzelnen Rennen möchte man 2019 aber noch vierte Kraft werden. "Ich denke, das ist realistisch. Mit dem Schwung des Singapur-Updates. Auf jeden Fall ist das unser Ziel", so Szafnauer.

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