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Karriere-Ende bei der TSG Hoffenheim?

Rudy will nicht zu Schalke zurück

10.09.2019 12:58
Vom FC Schalke 04 zur TSG Hoffenheim ausgeliehen: Sebastian Rudy
© Christian Kaspar-Bartke, getty
Vom FC Schalke 04 zur TSG Hoffenheim ausgeliehen: Sebastian Rudy

Sebastian Rudy ist derzeit vom FC Schalke 04 an die TSG Hoffenheim ausgeliehen. Im Kraichgau gefällt es dem defensiven Mittelfeldspieler so gut, dass er der TSG noch lange erhalten bleiben will.

"Ich möchte definitiv länger hierbleiben. Ich kann mir sehr gut vorstellen, meine Karriere bei der TSG zu beenden", sagte er dem Hoffenheimer Vereinsmagazin "Spielfeld".

Es ist Rudys zweites Engagement in Hoffenheim, wo er die erfolgreichste Zeit seiner Karriere erlebte und in 216 Spielen für die TSG an 48 Toren beteiligt war. Der ablösefreie Wechsel zum FC Bayern erwies sich 2017 als Karriereknick.

In München absolvierte Rudy nur 35 Spiele und zog bereits ein Jahr später für satte 16 Millionen Euro weiter zu Schalke, wo er in 28 Partien ohne Torbeteiligung blieb.

Der 27-fache Nationalspieler entschied sich folglich ganz bewusst für die Rückkehr nach Hoffenheim: "Der Verein und die Region sind mir ans Herz gewachsen. Ich habe viele Freunde, die Menschen hier sind sehr liebenswert, es passt einfach. Auch das Bemühen der TSG hat mir sehr gutgetan. Da gab es für mich keine zwei Meinungen, wo ich meine Karriere fortsetzen möchte."

Die TSG konnte sich im Leihgeschäft eine Kaufoption über sechs Millionen Euro sichern, Rudy will sich nun dafür einsetzen, dass diese aktiviert wird. Nach vier Startelfeinsätzen sieht der 29-jährige unter dem neuen Trainer Alfred Schreuder gute Chancen. "Alfred kennt mich gut und weiß genau, was meine Stärken sind. Er hat mich in den persönlichen Gesprächen direkt überzeugt: wie er spielen will, was er machen will, was er von mir erwartet", lobte Rudy.

 

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