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"Durfte mit tollen Fußballern zusammenspielen"

Geis: Dieser Trainer prägte mich beim FC Schalke

09.09.2019 09:49
Johannes Geis wechselte 2015 zum FC Schalke 04
© Lars Baron, getty
Johannes Geis wechselte 2015 zum FC Schalke 04

Johannes Geis und den FC Schalke 04 verbindet nicht unbedingt eine schillernde Erfolgsgeschichte. Trotzdem hat der 26-Jährige gute Erinnerungen an seine Zeit beim Fußball-Bundesligisten. Im Interview mit dem "kicker" spricht der Mittelfeldspieler über prägende Trainer in seiner Karriere und nennt dabei auch einen Ex-Coach der Knappen.

"Als Trainer in Mainz Thomas Tuchel, aber auch Martin Schmidt und Kasper Hjulmand, dazu Markus Anfang, auf Schalke André Breitenreiter, Eduardo Berizzo in Sevilla", zählt er die einflussreichsten Trainer in seiner Laufbahn auf. 

In Gelsenkirchen habe er zudem mit einer Reihe erstklassiger Profis das Feld geteilt, erinnert er sich: "Von den Spielern Klaas Jan Huntelaar, vor dem ich anfangs viel Respekt hatte, Sead Kolasinac, Joel Matip. Leroy Sané und Leon Goretzka nicht zu vergessen. Ich durfte mit tollen Fußballern zusammenspielen."

Geis war 2015 mit viel Rückenwind von Mainz 05 zum FC Schalke gewechselt. Die Knappen zahlten gut zehn Millionen Euro für den Mittelfeldakteur, der besonders durch seine präzisen Standards auf sich aufmerksam gemacht hatte. Doch nach eineinhalb Jahren als Stammspieler hatte Markus Weinzierl keine Verwendung mehr für ihn. Auch dessen Nachfolger Domenico Tedesco setzte nicht mehr auf den ehemaligen Junioren-Nationalspieler.

Wechsel zum 1. FC Nürnberg erhitzt die Gemüter

Nach einer Leihe zum FC Sevilla und einem Intermezzo beim 1. FC Köln ist der Rechtsfuß inzwischen beim 1. FC Nürnberg gelandet. "Nürnberg sehe ich als Chance etwas aufzubauen mit der Erfahrung, die ich trotz meiner 26 Jahre schon habe", begründet er die Entscheidung für die Franken.

Für ihn als ehemaligen Spieler der rivalisierten SpVgg Greuther Fürth hatte der Wechsel allerdings einige unangenehme Begleiterscheinung: "In den sozialen Medien waren auch Beleidigungen unter der Gürtellinie dabei, die liest man besser nicht. Familie und Freundeskreis haben ihre Kommentare mit einem Augenzwinkern abgegeben."

Sportlich sei das ambitionierte Projekt der FCN aber die richtige Wahl für ihn. Mittelfristig wolle er mit seinem neuen Verein in die Bundesliga aufsteigen: "Wenn wir richtig eingespielt sind, können wir mit denen mithalten, davon bin ich fest überzeugt. Wir müssen immer in Reichweite oben dabei sein. Dann entwickelt sich der Glaube."

 

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