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Slowenischer Doppelsieg bei der Vuelta - Roglic weiter top

06.09.2019 17:55
Tadej Pogacar gewann die 13. Etappe der Vuelta
© AFP/SID/ANDER GILLENEA
Tadej Pogacar gewann die 13. Etappe der Vuelta

Das slowenische Radsport-Ausnahmetalent Tadej Pogacar hat bei der Spanien-Rundfahrt die immens schwere Bergankunft der 13. Etappe gewonnen und sein Landsmann Primoz Roglic die Gesamtführung bei der 74. Vuelta ausgebaut.

Der 20 Jahre alte Pogacar vom UAE Team Emirates setzte sich nach 166,4 km auf dem Alto de los Machucos vor dem zeitgleichen Roglic (Jumbo-Visma) durch und feierte seinen zweiten Tagessieg.

Nach zuvor bereits mehr als 3000 Höhenmetern und sechs Bergwertungen fuhr das slowenische Duo auf dem bis zu 25 Prozent steilen Schlussanstieg 27 Sekunden Vorsprung auf eine kleine Verfolgergruppe mit dem spanischen Weltmeister Alejandro Valverde und dessen kolumbianischem Movistar-Teamkollegen Nairo Quintana heraus.

Quintanas Landsmann Miguel Angel López (Astana) kassierte als Siebter 1:01 Minuten Rückstand.

In der Gesamtwertung führt Roglic nun mit 2:25 Minuten Vorsprung auf den bereits 39 Jahre alten Valverde. Youngster Pogacar (+3:01) rückte vor López (+3:18) und Quintana (+3:33) auf den dritten Platz vor.

Die Etappe war am Mittag mit einer Runde im Fußballstadion San Mames von Athletic Bilbao gestartet worden, einige Fahrer kurvten ein wenig auf dem Rasen herum. Zuschauer waren auf den Rängen der modernen Arena aber nicht zugelassen. 

Die 14. Etappe am Samstag gönnt den Klassementfahrern etwas Erholung, auf den 188 km zwischen San Vicente de la Barquer und Oviedo steht nur eine Bergprüfung der dritten Kategorie auf dem Programm. Da diese aber recht kurz vor dem Ziel ausgetragen wird, ist ein Massensprint nicht gesichert. 

Die Vuelta endet am 15. September in Madrid.

 

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