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Personaldebatten in Stuttgart halten weiter an

Klinsmann zu mächtig: Hitzlsperger neuer VfB-Vorsitzender?

04.09.2019 08:37
Rückt Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart auf?
© Alex Grimm, getty
Rückt Thomas Hitzlsperger beim VfB Stuttgart auf?

Beim VfB Stuttgart besteht seit Monaten ein Macht-Vakuum in der Führungsetage. Seit Monaten sucht der Zweitligist nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden. Jürgen Klinsmann, der bereits zweimal ausführliche Gespräche mit den Klub-Oberen führte, könnte am Ende jedoch leer ausgehen.

Zu Jahresbeginn hatte Klinsmann dem VfB Stuttgart erstmals konkrete Pläne vorgelegt, wie er sich seine Arbeit als Vorsitzender vorstellt. Wie "Sport Bild" berichtet, soll der einstige Bundestrainer damals genaue finanzielle und personelle Vorstellungen gehabt haben. So wollte Klinsmann offenbar Matthias Hamann, Bruder von Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann, als neuen Sportdirektor installieren.

Die Schwaben sagten Klinsmann wenig später jedoch ab und brachten in der Folge Thomas Hitzlsperger als Sportvorstand sowie Sven Mislintat als Sportdirektor in Stellung.

Im Juli gab es dann erneute Gespräche mit Klinsmann über den Vorsitz, bislang noch ohne Ergebnis. Nach dem Aus von Präsident Wolfgang Dietrich werden diese auf Seiten des Klubs von den Aufsichtsräten Wilfried Porth und Hermann Ohlicher sowie dem kommissarischen Vereinschef Bernd Gaiser geführt.

VfB Stuttgart: Hitzlsperger statt Klinsmann?

Klinsmann hatte erst Mitte August gegenüber dem "kicker" von einem "lockeren und informativen Gedankenaustausch" berichtet. Er brauche aber noch "viel mehr Informationen" und wolle sich "mit anderen Leuten aus dem Umfeld austauschen". Weitere Gespräche seien geplant.

Mittlerweile soll dem Bericht zufolge intern allerdings die Meinung bestehen, dem 55 Jahre alten Klinsmann erneut abzusagen. Man befürchte, der Weltmeister von 1990 könne zu mächtig werden.

"Sport Bild" zufolge könnte daher Thomas Hitzlsperger bald zum Vorstandsvorsitzenden des VfB Stuttgart aufrücken. Robert Schäfer, der als Vorstandsvorsitzender bereits bei Fortuna Düsseldorf gearbeitet hat, soll dann den Posten des Sportdirektors übernehmen.

 

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