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Ovtcharov: Situation wird eher "schlechter als besser"

01.09.2019 07:18
Glaubt nicht mehr an eine geringere Belastung für die Athleten: Dimitrij Ovtcharov
© Shan Yuqi
Glaubt nicht mehr an eine geringere Belastung für die Athleten: Dimitrij Ovtcharov

Der deutsche Weltklasse-Tischtennisspieler Dimitrij Ovtcharov hat die Hoffnung verloren, dass die Belastung für die Athleten geringer wird.

"Da wir nicht am längeren Hebel sitzen, muss ich ganz ehrlich sagen, nachdem ich so viele Jahre mit dabei bin, habe ich eher das Gefühl, dass es schlechter als besser werden wird", sagte die Nummer 12 der Weltrangliste dem "Deutschlandfunk".

Wenn er immer wieder im Flieger sitze und zu Turnieren nach Asien reisen müsse, "dann schimpfe ich doch irgendwo ein bisschen über das System, dass es so ausreizt".

Die am 3. September im französischen Nantes beginnenden Mannschafts-Europameisterschaften sind nach Einzel-WM und Europaspielen bereits das dritte Topereignis in diesem Jahr. Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf hatte in der vergangenen Woche kritisiert: "Ich möchte bei großen Turnieren nur Spieler sehen, die in Topform sind. Das geht heute aber nicht mehr."

Über die neue teaminterne Konkurrenz durch den immer stärker aufkommenden Patrick Franziska (15. der Weltrangliste) sagte der 30-jährige Ovtcharov: "Natürlich ist das für Timo Boll und mich eine neue Situation, dass da jemand ist, der auch um diese Plätze kämpft. Ansonsten waren wir da immer sehr, sehr weit weg. Aber ich glaube, das tut uns allen gut."

 

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